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Realitäts-Analyse (Bewusstsein, Wirklichkeit, Wahrheit & Wahrscheinlichkeit)

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Zusammenfassung und Einleitung der Realitäts-Analyse

Die Wahrheit ist, dass wir die Realität in Wirklichkeit sehr wahrscheinlich ganz anders wahrnehmen, als es uns bewusst ist. (Christoph Walther)

Man kann die Realität ignorieren aber man kann nicht die Konsequenzen einer ignorierten Realität ignorieren. (Ayn Rand)

Nicht alles ist so wie es scheint und es ist sehr viel mehr möglich, als du womöglich glaubst. ZB scheint eine Schein-Demokratie eine Demokratie zu sein, in Wahrheit ist sie es nicht. Und nur weil es die Menschheit bis jetzt noch nicht geschafft hat – ein gutes Leben für alle zu manifestieren – bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass es nicht möglich ist. Die Wahrheit ist, dass es  theoretisch sogar sehr bald möglich ist. Die Wahrscheinlich dafür, ist womöglich größer als du glaubst und sehr wahrscheinlich davon abhängig für wie wahrscheinlich du diese mögliche Realität hältst.


Es besteht die Möglichkeit, dass wir alle – unser ganzes bisheriges Leben – in einer Schein-Welt gelebt haben, in der wir – von einigen wenigen einflussreichen Menschen – getäuscht, belogen, betrogen, unterdrückt und ausgebeutet wurden.

 

Wenn man nicht in Erwägung zieht, gefangen sein zu können, wird man niemals auf die Idee kommen sich befreien zu wollen. „Leider ist es leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat.“ „Leider ist es leichter Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht werden.“

Das nachfolgende Kapitel könnte dazu führen, dass der ein oder andere Leser, durch die beschriebenen Sachverhalte und Zusammenhänge buchstäblich den Boden unter den Füßen verliert. Von ganzem Herzen wünsche ich allen Lesern die nötige Kraft, den nötigen Halt und den notwendigen Mut die folgenden bitteren Wahrheiten zu akzeptieren. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach wird es ohne eine kollektive Einsicht dieser/unserer wesentlichsten Erkenntnisse niemals zu einem guten Leben für alle Menschen kommen.

Dies ist ein Entwurf einer allgemeingültigen Realitäts-Theorie

Um die interessanten Fragen zu klären – warum die Welt so ist wie sie ist und wie wir ein gutes Leben für alle erschaffen können – müssen wir zu aller erst die folgenden spannenden Fragen beantworten: Was ist real, was ist wahr, was ist wirklich, was ist wahrscheinlich, was ist möglich und was nicht? Gibt es die eine Wahrheit? Was ist der Unterschied zwischen Realität, Wahrheit und Wirklichkeit? Warum sind wir hier, was ist der Sinn unseres Daseins?

Eine sehr wesentliche Erkenntnis ist, dass jeder Mensch in 4 verschiedenen Wahrnehmungs-Welten lebt. In einer individuellen Umwelt, einer individuellen Gefühlswelt, einer individuellen Gedankenwelt sowie in einer individuellen Traumwelt. Eine weitere sehr wesentliche Erkenntnis ist, dass sich all diese Welten gegenseitig beeinflussen können. Und zwar nicht nur die eines einzelnen Menschen, sondern alle Welten aller Menschen.

Was sind die hellen Punkte auf dem folgenden Bild? Sind es Sonnen bzw. Sterne oder sind es Galaxien mit mehreren Millionen von Sonnen? (Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Realität, Existenz, Wahrnehmung und Bewusstsein

Existieren ist Sein. Existenz bedeutet Dasein. Realität ist die Summe von allem was existiert. Realität ist alles was ist, jemals war und jemals sein wird. Bewusstsein ist die Fähigkeit zur Wahrnehmung der Realität. Eine Wahrnehmung ist ein Reiz, unseres Bewusstseins, genauer unserer Sinne. Den Vorgang der Wahrnehmung, das bewusste Sein, das Leben und Erleben, nennen wir Erfahrung. Zu existieren bedeutet Erfahrungen sammeln zu können. Realität existiert um sich selbst zu erfahren.

Wir Menschen unterteilen die Existenz in unendliche viele Existenz- bzw. Leben-Formen, Strukturen, Verbindungen, Ordnungen und Organismen usw. werden: Universum, Galaxie, Stern/Sonne, Planet, Element, Bakterium, Pflanze, Insekt, Säugetier, Mensch, Geist, Seele usw. Das Bewusstsein bzw. die Wahrnehmung lässt sich dabei ebenso vielseitig Unterscheiden. ZB in verschiedene Zustände, Welten, Ebenen, Dimensionen und Bereiche usw. Anhand dieser Einteilungen lässt sich das Ausmaß der Wahrnehmungs-Fähigkeiten einer Lebens-Form bzw. eines Bewusstseins genauer beschreiben.

Wir Menschen können mit unserem individuellen Bewusstsein nur einen Bruchteil der Realität wahrnehmen. Und zwar nur den Anteil der Realität, den wir mit unserem Geist, unseren Sinnen, mit unseren sinnes-erweiternden Technologien (wzB Messgeräte, Mikroskop, Teleskop usw.), sowie durch sinneserweiternde Substanzen (wzB LSD, DMT usw) wahrnehmen können. Wie viel wir von der gesamten Realität wahrnehmen können wissen wir dabei nicht, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es nur ein unendlich kleiner Anteil.

Wahrnehmungs-Ebenen

Die für uns Menschen direkt wahrnehmbare Realität, der sogenannte Mesokosmos, liegt zwischen der winzig kleinen Realität des Mikrokosmos und der riesig großen Realität des Makrokosmos. Sehr interessant ist, dass sich im Vergleich zwischen Mikro- und Makrokosmos sehr viele Ähnlichkeiten in Struktur und Aufbau finden lassen. WzB die Ähnlichkeit des Aufbaus von Atomen und der von Sonnensystemen, oder die Ähnlichkeit des Helix Nebels mit einem Auge. (Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Bewusstseins-Zustände

Jeder Menschen wechselt tagtäglich zwischen den folgenden Zuständen: dem Wach sein (auch Alltagsbewusstseins), der Entspannung, dem Träumen und dem Tiefschlaf. In jedem dieser Zustände haben wir dabei unterschiedliche Wahrnehmung-Fähigkeiten bzw. einen anderen Fokus unserer Wahrnehmung. Neben den alltäglichen Zuständen gibt es noch viele weitere Bewusstseins-Zustände wzB: das Klar-Träumen bzw. das Luzide-Träumen, den Rausch, die Trance, die Bewusstlosigkeit usw.

Bewusstseins-Welten

Alles was wir Menschen wahrnehmen können, könnte man zur besseren Übersicht, in folgende drei Welten einteilen. In unsere physische/materielle Umwelt, unsere körperliche/emotionale Gefühlswelt und unsere mentale/geistige/idealistische Gedankenwelt (oder auch Ideenwelt). Unsere Umwelt und unsere Gefühlswelt nehmen wir dabei über unsere Sinne wahr – das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Bauchgefühl oder die Intuition usw. Unsere Gedankenwelt nehmen wir hingegen über unseren Verstand bzw. unseren Geist wahr. Wir erleben die Realität also nicht nur in unterschiedlichen Zuständen, sondern wir leben sogar gleichzeitig in vollkommen unterschiedlichen Welten der Wahrnehmung.

Eine sehr wesentliche Erkenntnis ist, dass jeder Mensch in 4 verschiedenen Wahrnehmungs-Welten lebt. In einer individuellen Umwelt, einer individuellen Gefühlswelt und einer individuellen Gedankenwelt sowie in einer individuellen Traumwelt. Eine weitere sehr wesentliche Erkenntnis ist, dass sich all diese Welten gegenseitig beeinflussen können. Und zwar nicht nur die eines einzelnen Menschen, sondern alle Welten aller Menschen.

Bewusstseins-Bereiche
Den Fokus unserer Wahrnehmung könnte man in folgende Bereiche unterteilen:

unser Weltbild beschreibt wie wir unsere Umwelt wahrnehmen; unser Selbstbild bzw. Ego beschreibt wie wir uns selbst, als etwas von unserer Umwelt  getrenntes wahrnehmen; die Achtsamkeit bzw. die Bewusstheit, der Beobachter oder auch das Über-Ich, beschreibt wie wir Das wahrnehmen Was wir wahrnehmen, wie wir den momentanen Augenblick wahrnehmen, das Hier und Jetzt; sowie das Unterbewusstsein, es beinhaltet alles was wir wahrnehmen bzw. jemals wahrgenommen haben, aber ohne uns dessen bewusst zu sein.

Bewusstseins-Dimensionen

Wir nehmen Licht und Schatten wahr, Helligkeit und Dunkelheit, sowie eine unendliche Farb-Palette. Wir nehmen Grenzen wahr. Räume und Objekte. Raum – nennen wir das worin alles ist – zB  im Weltraum, auf der Erde, im Haus usw. Die verschiedenen Objekte – nennen wir Materie – zB eine Wolke, ein See oder ein Baum usw. Der Raum – sowie die Materie, die sich in ihm befindet – nehmen wir in drei Dimensionen wahr: einer Höhe, einer Breite und einer Tiefe. Alles Materielle und Räumliche hat ein Volumen, eine Dichte und ein Gewicht. Ebenso nehmen wir wahr, dass sich viele dieser Objekte verändern. Dieses Phänomen der Veränderung nennen wir Zeit (die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft). Man könnte sagen, dass diese Veränderungen unsere Realität sind. Denn wenn sich nicht permanent etwas verändern würde, wäre unsere Realität mit einem Foto bzw. einem Standbild vergleichbar, ist sie aber nicht! Alles scheint für uns in permanenter Veränderung zu sein.

Das Phänomen der Strahlung bzw. der Strahlen ist an dieser Stelle auch interessant zu erwähnen: Strahlen wzB Funk, Mikrowellen usw., sind einerseits das Einzige was wir kennen, dass sich durch Materie hindurch bewegen kann und andererseits ist sie das Schnellste was wir kennen, die Lichtgeschwindigkeit. Es scheint als ob Strahlen in einer anderen Dimension existieren können, einer Dimension ohne Raum und ohne Zeit. Interessant ist an dieser Stelle auch zu erwähnen, dass unser Gehirn permanent strahlt. Je nach Bewusstseins-Zustand, senden wir eine andere Frequenz durch den Schädelknochen hindurch in die Umwelt hinaus.

Körper, Geist und Seele – was es bedeutet ein Mensch zu sein

Wir Menschen haben im Grunde genommen nur drei Fähigkeiten: Wahrnehmen, Wollen und Wirken. Die Wahrnehmung erfolgt über unseren Körper und unseren Geist. Das Wollen bzw. unseren freien Willen, sowie unseren Charakter könnte man als Bestandteile der Seele beschrieben. Sowohl unser Geist als auch unser Körper dienen uns dazu unserem freien Willen bzw. unserer Seele Ausdruck zu verleihen, indem wir auf unsere Realität einwirken. Wobei unser Gehirn dabei nur die Schaltzentrale für all unsere Sinneswahrnehmungen ist.

Was die Seele genau ist und ob es sie überhaupt gibt, darüber streiten sich die Geister. Man könnte den Begriff der Seele mit dem Begriff des Bewusstseins gleichsetzten, aber auch mit dem Unterbewusstsein oder mit der Psyche. Man könnte sie auch als einen individuellen Teil des universellen Bewusstseins bezeichnen, als dass was wir sind, als unsere höher dimensionierte Existenzform. Sehr viele Menschen glauben daran, dass unsere Seele ein zeitloses unsterbliches Wesen ist und dass wir nach dem physischen Tot weiterleben können.

Es deutet einiges darauf hin, dass unser Bewusstsein, unsere Wahrnehmungs-Fähigkeit nicht unmittelbar von unserem Körper bzw. unserem Gehirn abhängig ist. Dass nicht alles was wir sind nur in der Materie abgespeichert ist, sondern wahrscheinlich auch in einem nicht materiellen Bewusstsein. ZB berichten viele Menschen die eine Nahtoderfahrung hatten, darüber dass sie zwar ihren eigenen Körper dabei verlassen haben, aber dennoch weiterhin bewusst waren. Angeblich konnten sie sich währenddessen weiterhin an alles erinnern was sie vorher erlebt hatten, sowie alles mehr oder weniger weiterhin so wahrnehmen wie vorher (bzw. aus der Vogelperspektive).

Wir Menschen sind sehr viel mehr als ein sich bewegender Körper mit Knochen, Muskeln, Nerven,  Sinneszellen und einem Kopf zum Denken. Ein menschlicher Körper ist eine bunte Mischung von unzähligen Organismen und einer Hand voll Elementen. Wir bestehen nur zur Hälfte aus körpereigenen Zellen, und zur anderen Hälfte aus anderen kleinen Lebewesen namens Mikroben, Bakterien, Pilzen usw. Wir bestehen zu ca. 60% aus Wasser, 20% Protein, 15% Fett und 5% Mineralien. Die Fläche unseres Darms gleicht der Größe eines Tennisplatzes und die Länge aller Blutgefäße eines einzigen Menschen reicht mehrmals um die gesamte Erde.

Die Teilchen die unser messbares Gewicht ausmachen, machen nur einen unvorstellbar kleinen Bruchteil unseres Volumens aus. Alle massereichen Elementarteilchen (Elektronen, Protonen und Neutronen), aller Menschen zusammen, passen vom Volumen her theoretisch in eine einzige Erdnuss. Aber nicht nur wir Menschen bestehen nahezu vollständig aus Antimaterie sondern auch das gesamte Universum. Wenn man derartige Vergleiche anstellt kommt unsere Wahrnehmungsfähigkeit und Vorstellungskraft recht schnell an ihre Grenzen.

ZB bei den Vorstellungen: dass wir nicht nur einen physischen Körper haben sondern mehrere (zB einen Energiekörper); dass Zeit nur eine Illusion unserer beschränkten Wahrnehmung sein könnte; dass unser Leben als Mensch nur ein relativ kurzer vorübergehender Lebensabschnitt von vielen verschiedenen Inkarnationen unserer Seele sein könnte; oder dass jeder Mensch gleichzeitig jeder Mensch ist, dass wir im Kern alle aus derselben Quelle des Bewusstseins stammen; dass sich unser Bewusstsein auf alles bewusste in unserem Universum aufgeteilt hat. Und obwohl all diese Vorstellungen im Rahmen des Möglichen liegen, ist es für viele Menschen dennoch zu abstrakt um es als realistisch wahrnehmen zu können. Viele Menschen grenzen diese Möglichkeiten kategorisch aus und beschränken damit ihren eigenen Bewusstseinshorizont enorm.

Man könnte es als ein Dilemma bezeichnen, dass wir Menschen nur bedingt in der Lage sind wahrzunehmen und zu verstehen was wir womöglich wirklich sind. Das wir eher feinstoffliche, energetische, geistige, zeitlose Seelen oder Licht-Wesen, als physische Wesen sein könnten. Dass unser irdischer, physischer, materieller Körper nur eine Art Haus oder Auto für uns sein könnte, in das wir uns bzw. unsere Seele inkarniert haben, um eine von unendlich vielen temporären Erfahrungen, als Teil eines kollektiven Bewusstseins zu machen. Wir wissen es nicht mit Gewissheit, warum sollten wir es dann kategorisch ausschließen?

Unter-Bewusstsein und Psyche

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Wir Menschen nehmen permanent Millionen Informationen (Wahrnehmungen) über unseren Geist und unseren Körper wahr. Diese werden dann durch unsere Psyche auf vielfältige Art und Weise verarbeitet. Unsere Psyche könnte man als eine Art Filter, einen automatischen Schutzschalter oder auch als Zensierung unserer Wahrnehmungen beschreiben. Sie selektiert alle wahrgenommenen Informationen in einen bewussten und einen unbewussten Anteil bzw. in einen wesentlichen und einen unwesentlichen Anteil. Wenn das nicht so wäre hätten wir wahrscheinlichen einen permanenten Überfluss an Reizen und wären nicht überlebensfähig.  

Alle wahrgenommenen Informationen die von unserer Psyche nicht in unser Bewusstsein, genauer gesagt in unseren Verstand und unser Gedächtnis durchgelassen werden, werden im Unterbewusstsein gespeicherten und sozusagen emotionalisiert. Laut aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind unser Verhalten und unser Denken, also auch unser Glauben, nahezu vollständig durch unser Unterbewusstsein gesteuert. Deshalb ist es auch nahezu unmöglich ein reines Sachgespräch mit jemandem zu führen ohne gleichzeitig in einer emotionalen Beziehungsebene zu kommunizieren.

In unserem Unterbewusstsein sind auch all unsere Urtriebe, Instinkte und Reflexe verankert. Wie zB unser Überlebenstrieb, der unterbewusst, dafür sorgt, dass unsere Psyche sofort Alarm schlägt, als ob wir Gefahren riechen können. Über unzählige Jahre hinweg haben wir uns an die natürlichen Gegebenheiten angepasst. Durch unseren – im Verhältnis dazu sehr schnellen – technologischen Fortschritt (bzw. Rückschritt, in Bezug auf unsere Anpassung an die Natur), haben sich unsere  Bedingungen viel schneller geändert als sich unsere Triebe und Reflexe darauf anpassen konnten. Für unsere derzeitigen Gegebenheiten ist die – mit unserem Überlebenstrieb verbundene unterbewusste Angst – oft völlig übertrieben und unangebracht. Die Vermutung liegt nahe, dass uns diese mangelhafte Anpassung eher schadet als dass sie uns dient. Unser Überlebenstrieb sorgt dafür, dass wir automatisch immer auch zu einem gewissen Anteil von Angst (emotional) gesteuert sind und somit weniger Vernunft gesteuert (rational).

Dadurch lässt sich auch sehr gut erklären warum sich schlechte bzw. negative Neuigkeiten um einen Vielfaches besser verkaufen als gute, positive und hoffnungsvolle Informationen. „Good News are bad News“ – Gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten – heißt es im Marketing.

Über-Bewusstsein, das höhere Selbst

Die Wahrnehmung der Wahrnehmung, das Über-Ich und der freie Wille

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Wir Menschen haben nicht nur die Fähigkeit etwas wahrzunehmen sondern wir besitzen auch die Fähigkeit den Fokus unserer Wahrnehmung mehr oder weniger bewusst zu steuern. Wir können unsere Aufmerksamkeit von etwas ablenken zB indem wir unsere Augen schließen, etwas überhören oder ignorieren. Wir können uns aber auch bewusst auf etwas Bestimmtes konzentrieren. Wir haben dadurch auch die Fähigkeit wahrzunehmen, dass wir gerade etwas wahrnehmen und was wir wahrnehmen. Durch unser sogenanntes Über-Ich, können wir unsere Wahrnehmungen beobachten, deuten, bewerten, reflektieren usw. anstatt nur darauf zu re-agieren. Eine Pflanze zB hat diese Fähigkeit nicht, einerseits nimmt sie zu jeder Zeit alles wahr was sie wahrnehmen kann, ohne Filter; und andererseits reagiert sie immer automatisch – durch ein vorgeschriebenes Programm – auf die Reize die sie wahrnimmt, ohne einen freien Willen bzw. eine Wahl zu haben.

Wir Menschen haben die Fähigkeit uns – mehr oder weniger frei – zu entscheiden: ob wir einer Wahrnehmung unsere Aufmerksamkeit geben oder nicht; ob wir sie für real bzw. für möglich halten wollen oder nicht; ob wir sie als wahr annehmen wollen oder nicht; sowie, ob wir auf das Wahrgenommene bzw. auf die Reize reagieren wollen oder nicht. Diese Fähigkeit ist eine Ausdrucksform unseres freien Willens, wir nennen sie Bewusst-Heit oder Achtsam-Keit.

Dass Merkwürde dabei ist, dass wir uns dieser Fähigkeit sowohl bewusst aber auch völlig unbewusst sein können.

Wir können unsere Achtsamkeit trainieren wie einen Muskel, wir können sie aber auch verlernen wie unser Augenlicht, oder vergessen wie eine Sprache. Möglich ist auch, dass unsere Achtsamkeit in einer Art Reiz-Reaktions-Kreislauf gefangen gehalten bzw. unterdrückt wird. ZB durch ein Trauma oder eine Sucht, durch eine gezielte permanente Ablenkung durch andere Menschen oder durch systemische Ablenkungen oder Abhängigkeiten. Eine wesentliche Erkennt ist es, dass es nicht nur möglich ist den Fokus unserer eigenen Wahrnehmung selbst zu beeinflussen und zu steuern, sondern auch dass alles was wir Wahrnehmen die Wirkung haben kann, dass es unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht.

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Wir nehmen permanent Informationen wahr und es ist unmöglich für uns dies vollständig zu verhindern. Nicht einmal wenn wir uns in eine dunkle Höhle verziehen. Denn auch dort nehmen wir permanent unsere Umwelt, unsere Gefühlswelt und unsere Gedankenwelt wahr. Wir würden wahrnehmen, dass die Höhle kalt, dunkel und feucht ist oder dass es von Zeit zu Zeit tropft. Im ständigen Wechsel fühlen wir uns müde und hungrig. Gedanken kommen und gehen. All diese Wahrnehmungen zerren permanent an unserem Wahrnehmungs-Fokus. Man könnte es als eine Art Tauziehen der Wahrnehmungen, Reize und Wirkungen beschreiben die alle gleichzeitig in eine andere Richtung an unserer Aufmerksamkeit ziehen. 

Wenn zB jemand mit uns redet können wir unserem Gegenüber zuzuhören, wir können aber währenddessen auch nur unsere eigenen Gedanken verfolgen. Dies können wir sowohl bewusst als auch unbewusst entscheiden, ja nachdem ob wir in diesem Moment achtsam sind oder nicht. Des Weiteren können wir beobachten welche Wirkung das Gesagte bzw. das Gedachte auf unsere 3 Wahrnehmungs-Welten hat. Wenn uns zB jemand sagt, dass wir nutzlos sind, dann können wir dem Gesagten – mehr oder weniger bewusst – zustimmen oder nicht; es für wahr erachten oder auch nicht. Wir können auf das Gesagte – mehr oder weniger bewusst – reagieren oder es ignorieren. Wir könnten zB – mehr oder weniger bewusst – anfangen zu weinen, oder zu schreien, oder zu lachen, oder auch gar nicht zu reagieren. Es gibt dabei unendliche viele Reaktionsmöglichkeiten.

Das Entscheidende dabei ist: ob wir uns der Wirkung des Gesagten auf unsere Gefühls- und Gedanken-Welt bewusst sind oder nicht; ob wir bewusst auf die Reize unserer Gefühls- und Gedanken-Welt reagieren oder ob wir unterbewusst, automatisch reagieren; ob wir uns der  Wirkung unserer Reaktionen auf unsere Umwelt bewusst sind oder nicht. All das ist Abhängig vom Grad unserer Bewusstheit bzw. Achtsamkeit. Den Grad unserer Bewusstheit könnte man auch als entscheidend dafür erachten wie stark und frei unser Wille in Wahrheit wirklich ist. Wenn wir die Fähigkeit unseres Über-Bewusstseins nicht nutzen – wenn wir achtsam sind und dadurch nicht bewusst und selbstbestimmt entscheiden worauf wir unseren Fokus richten wollen und wie wir reagieren – dann wird dies automatisch von unserem Unter-Bewusstsein entschieden.

Wenn wir die Tageszeitung lesen, dann können wir uns entscheiden ob wir das Wahrgenommene als wahr annehmen oder nicht. Wenn wir einen Sience-Fiction- oder einen Fantasy-Film anschauen können wir uns entscheiden ob wir das Wahrgenommene für realistisch bzw. möglich und umsetzbar halten, oder nicht. Wir haben die Wahl, aber nur wenn wir uns dessen, im Moment der Entscheidung, auch bewusst sind, wenn wir achtsam sind. Wenn nicht, dann ist es möglich, dass unser Fokus dauerhaft auf unwesentliche Dinge abgelenkt ist.

Angenommen wir wollen eine möglichst hohe Verbundenheit zur Natur bewahren. Dann kann es dennoch sein, dass wir dies nicht tun, weil wir uns von etwas anderem ablenken lassen bzw. abgelenkt werden. ZB durch systemische Abhängigkeiten, durch völlig sinnfreie aber gesetzlich verpflichtende bürokratische Hindernisläufe, durch den Zwang zur Lohnarbeit, oder durch unser fragwürdiges Bedürfnis nach andauerndem Konsum und Luxus.

Es ist sogar möglich dass unsere Achtsamkeit von anderen Menschen ganz gezielt nahezu vollständig unterdrückt wird zB dadurch dass wir permanent Abgelenkt werden und zu ständigen Re-Aktionen, zum Re-Agieren gezwungen werden. Unser freier Wille, unsere Selbstbewusstheit und Selbstbestimmtheit kann durch eine sogenannte Beschäftigungs-Therapie, durch ständiges reagieren müssen nahezu völlig außer Kraft gesetzt werden. ZB dadurch dass wir in Angst und Panik versetzt werden. Was in aller Regal dazu führt, dass wir in eine Art Angststarre verfallen, uns dabei unbewusst bzw. unachtsam  (irrational) verhalten oder sogar völlig Denk- und Handlungsunfähig werden.   

Die Wahrheit ist, dass wir Menschen einen sehr großen Aufwand betreiben um den Fokus anderer Menschen nach unseren Vorstellungen zu lenken, zu steuern und zu kontrollieren. Diesbezüglich haben wir uns zu wahren Meistern entwickelt. Die effektivsten Techniken, der gegenseitigen Ablenkung von dem, was für unseren freien Willen wesentlich ist, lehren wir uns sogar gegenseitig in unseren Universitäten und Schulen. (zB Marketing und Psychologie)

Sehr wahrscheinlich hast du bereits wahrgenommen, dass wir in einer Zeit leben in der unsere Fähigkeit zur Achtsamkeit zunehmend in den Fokus unserer Aufmerksamkeit gerät. Mediation und Achtsamkeits-Training werden zunehmend zu einem Gesellschaftstrend. Dieses Buch soll dich unteranderem dazu motivieren dich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen. Es ist ein Versuch, deine Aufmerksamkeit auf deine Achtsamkeit zu lenken.

Wahrheit und Unwahrheit

Alles was existiert ist real. All unsere Sinneseindrücke, unsere Gedanken, unsere Träume, unsere Fantasie und Vorstellungskraft sind real, weil sie existieren, weil wir sie wahrnehmen können. Alles was wahrgenommen werden kann ist real, alle Wahrheiten aber auch alle Unwahrheiten sind real, aber nicht alles was real ist, ist auch wahr. Es ist wahr und real, dass es Unwahrheiten gibt, aber die Unwahrheit selbst ist nicht wahr. Dass es Menschen gibt die Illusionen für die Wahrheit halten oder Menschen die bewusst Lügen verbreiten, ist ebenso ein Teil der Realität wie die Wahrheit selbst.

Wahr ist, dass wir die Fähigkeit der Wahrnehmung besitzen, dass wir ein Bewusstsein haben. Wahr ist aber auch, dass wir nicht in der Lage sind die Realität in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen. Sondern nur den Teil der Realität, den wir mit unserem individuellen Bewusstsein wahrnehmen können: mit unserem Geist, unseren Sinnen, mit unseren sinnes-erweiternden Technologien (wzB Messgeräte, Mikroskop, Teleskop usw.), sowie durch sinneserweiternde Substanzen (wzB LSD, DMT usw).

Solange wir die Realität nicht in ihrer Gesamtheit wahrnehmen können, können wir nicht wissen was alles real bzw. möglich ist und was nicht. Wir sollten deshalb alles für möglich und nichts für unmöglich erachten! Denn sonst würden wir Gefahr laufen, unsere eigene Wahrnehmung unnötig einzuschränken. Nur weil wir etwas nicht wahrnehmen können, ist es deshalb nicht unmöglich. Was wir für unmöglich halten, können wir womöglich gar nicht wahrnehmen. Diese Erkenntnis ist eine der wesentlichen überhaupt. Ein Realist zu sein beutet, diese Erkenntnis zu kennen und einzusehen. „Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist!“ Denn das Leben an sich ist der wohl eindeutigste Beweis dafür, dass Wunder existieren, dass etwas für uns Unvorstellbares und Unerklärbares real und wahr sein kann.

Anmerkung: reale (unerklärliche) Wunder: fliegende Hummel´n, Mirim Dajo, Wim Hof, Schaulin usw.

Wir können zB messen, dass wir mit 100Tausend km/s durch das unendliche Weltall rasen. Und obwohl wir das mit unserer rein körperlichen Wahrnehmung, auf der Erde, gar nicht mitbekommen, ist diese Wahrnehmung für jeden Menschen vollkommen möglich, real, wahr und selbstverständlich. Wenn es allerdings um spirituelle oder esotherische Themen wie zB Telepathie (Gedankenübertragung) geht, stempeln dies viele Menschen einfach als vollkommen unrealistisch ab.

Dabei könnte und sollte sich theoretisch jeder Mensch darüber bewusst sein, dass es noch sehr viel mehr Wahrnehmungsebenen und Sinne gibt, als die die sich unserer direkten Wahrnehmung entziehen. ZB die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Infrarot-(Wärme)-Strahlung, unter anderem bei Fledermäusen. Oder die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Schall für räumliches Sehen, bei blinden Menschen. Warum sollte es also nicht real sein können, die Fähigkeit zu besitzen zB Töne als Farben wahrzunehmen, die Aura von anderen Lebewesen sehen zu können oder sich mit Tieren und Pflanzen unterhalten zu können, usw.? Warum nicht? Nur weil wir selbst es nicht wahrnehmen oder messen können? Nach dem Motto: „ich glaube nur was ich sehe.“ Eine derartige Einstellung oder Haltung zur Realität könnte kaum unrealistischer und unwahrer sein.

Wir wissen bereits, dass zwar alles was wir wahrnehmen zur Realität gehört, aber nicht alles davon auch wirklich wahr ist. Dennoch gibt es die eine Wahrheit! Sie ist der Anteil der Realität der wirklich wahr ist. Realität ist die Summe von allem was ist und die ganze Wahrheit ist die Summe von allem das wahr ist. Wobei wir die ganze Wahrheit erst dann wahrnehmen können, wenn wir die Realität in ihrer Gesamtheit wahrnehmen können. Wir wissen aber nicht ob wir dies jemals können bzw. wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist. Aber wie sagt man so schön? Sag niemals nie!

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Wahr ist zB: dass wir nach Sinn suchende Wesen sind. Dass alle Menschen mehr oder weniger danach streben ihre Wahrnehmungen verstehen bzw. erklären zu können. Wahr ist auch, dass wir große Schwierigkeiten damit haben die Wahrheit von der Unwahrheit zu trennen, dass wir auch Unwahrheiten als wahr wahrnehmen können.

ZB können – durch Licht, Reflexion (Spiegel), Mimik und Gestik, Wort und Schrift, durch Bild- und Tonbearbeitung, sowie durch unseren Verstand, unser Ego und unsere Psyche – zahlreiche Wahrnehmungen auf uns einwirken und uns wahr erscheinen, obwohl sie es nicht sind. Die Wahrheit ist, dass unsere Realität voller Unwahrheiten ist und dass wir sehr oft nur vermuten können was wahr ist und was nicht.

Jeder, der zB schon mal einen 3D Film gesehen hat oder gar an eine realistische Computersimulation angeschlossen war, weiß wie sehr eine digital erzeugte Realität unserer gewohnten Realität ähneln kann. Wer weiß ob wir Menschen uns nicht schon längst in einer derartigen Simulation, wie in dem Film „die Matrix“ befinden? Die Wahrheit ist, dass niemand die Antwort kennt. Die Wahrheit ist, dass wir es nicht mit Gewissheit beweisen oder ausschließen können. Real und Wahr ist auch, dass diese Erkenntnis, diese Wahrheit, vielen Menschen, so viel Angst macht, dass sie sie nicht wahr haben können bzw. wollen. Es ist bemerkenswert: wir können dazu fähig sein, Unwahrheiten als wahr wahrzunehmen und gleichzeitig unfähig dazu sein, die Wahrheit als wahr wahrzunehmen.

Unwahrheiten haben viele Namen, wir nennen sie Geschichten, Täuschungen, optische Täuschungen, Illusionen, Halbwahrheiten, Lügen, Irrglauben falsche Annahmen usw.

Unwahrheiten existieren in allen drei Welten unserer Wahrnehmung – in unserer Umwelt (zu der auch die digitale Welt zählt), unserer Gefühlswelt und in unserer Gedankenwelt. Sie existieren sowohl in unserem Bewusstsein aber auch in unserem Unterbewusst, sie können uns bewusst aber auch völlig unbewusst sein. Wir können uns zB über unser wahres Bedürfnis nach Liebe bewusst sein oder auch über das unwahre, weil unnatürliche, Bedürfnis nach zügellosem materiellen Besitzt. Wir können uns aber auch mehr oder weniger unbewusst darüber sein, welche unserer Bedürfnisse wahr, echt und natürlich sind und welche nicht.

Alle Unwahrheiten die wir wahrnehmen können entspringen dabei aus einer von zwei Quellen, entweder werden sie von unserer eigenen Psyche erzeugt, oder von anderen Menschen kommuniziert. Beide dieser Informations-Quellen können sowohl Wahrheiten als auch Unwahrheiten produzieren.

psychische Unwahrheiten
Unsere Psyche hat auch die Fähigkeit sich unseren Verstand zunutze zu machen um uns selbst eine eigene unwahre Realität vorzugaukeln.

Eine verzerrte Wahrnehmung wäre es zB wenn man glaubt man sei dick obwohl man es nicht ist; oder wenn man glaubt dass sich unsere Regierungen nach bestem Gewissen für das Wohl der Menschen einsetzen, obwohl sie es ganz offensichtlich nicht tun.

Eine erzeugte Wahrnehmung wäre es zB eine Fata Morgana zu sehen; oder Menschen zu sehen die sonst niemand sieht; oder Verschwörungen zu sehen wo gar keine sind.

Eine verdrängte Wahrnehmung wäre es zB wenn man sich nicht mehr daran erinnern kann, dass man vergewaltigt wurde; oder das Leugnen von jeglichen Verschwörungen.

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Es wäre unwahr zu behaupten dass sich dieses Bild bewegt. Die Wahrheit ist, dass es nur ein Bild ist und uns unsere Psyche vorgaukelt, dass es sich bewegt.

Das was wir wahrnehmen muss nicht zwangsläufig auch als diese wahre Informationen in unserem Bewusstsein ankommen. Wenn wir etwas erleben, dass sehr viel Schmerz, Angst, oder Aggression in uns erzeugt, dann kann unsere Psyche dadurch überlastet werden, was zu einer Spaltung der Psyche führen würde, zu einem sogenannten Trauma.

zwischenmenschliche, kommunikative Unwahrheiten

Geschichten sind die harmlosesten Unwahrheiten dieser Quelle, weil sie meistens auch als solche kommuniziert werden. ZB Theaterstücke, Romane, Filme, Witze usw.

Täuschungen sind real wahrgenommene optische Unwahrheiten die wir als wahr annehmen. ZB wenn man von anderen Menschen angelächelt wird und dadurch glaubt, dass sie einem wohlgesonnen sind obwohl sie schlimmes mit einem im Schilde führen.
Halbwahrheiten sind unvollständige Informationen über die Realität, sie existieren über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. ZB wenn einem das eigene Kind erzählt das es geschlagen wurde aber verheimlicht, dass es zuerst zugeschlagen hat.
Lügen sind erfundene Unwahrheiten die man mehr oder weniger bewusst, sich selbst und/oder anderen, als eine neue fiktive Wahrheit verkauft. ZB wenn man behauptet jemanden zu Lieben, obwohl man es nicht tut.

Irrglauben ist der Glauben an eine Unwahrheit. ZB zu glauben etwas zu wissen was man nicht wissen kann. ZB zu glauben zu wissen dass es einen Gott gibt oder dass es keinen Gott gibt.

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Dieses Bild ist zwar real und es kann wirken, möglich und wahr kann dieses Objekt in unserer 3-dimensionalen Welt jedoch nicht sein. 

Durch die Technologie, speziell die Medien- und Kommunikations-Technik wzB die digitale Bild- und Tonbearbeitung und deren Wiedergabe, etablierte sich eine neue Generation von Unwahrheiten und deren Verbreitung. ZB kann man dadurch Menschen auf Bildern zusammen schneiden, die sich aber in Wahrheit nie gesehen haben. Man kann ein Video auf alle Fernsehapparate übertragen und dazu behaupten, dass es ein sogenanntes Live-Bild ist, obwohl die Aufnahmen bereits vor zwei Jahren oder vor 2 Tagen so aufgenommen wurden.

Unsere Technologie ermöglicht uns uns gegenseitig eine zeitlich und optisch manipulierte, sowie eine völlig erfundene Realität zu kommunizieren. Sogar ein Leihe kann heute mit einem Foto eines beliebigen Menschen sowie einer geeigneten Technik und Software, ein Video erstellen indem sich der Mensch auf dem Foto so bewegt wie man es selbst vormacht.
[Face2Face – Real-time Face Capture and Reenactment]

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Damit nicht genug, denn diese Technologie ermöglichst es außerdem, diese selbst produzierten Unwahrheiten per Knopfdruck gleichzeitig mit nahezu allen Menschen weltweit zu kommunizieren. Seinen eigenen Augen und Ohren zu trauen, bekommt dadurch eine völlig neue Bedeutung. Vor dieser technischen Entwicklung war fast alles was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen konnten auch wahr. Durch Bildschirme, Lautsprecher und diverse andere technisch (-chemische) realisierbare Sinnestäuschungen wzB künstliche Düfte und Aromen, können wir unseren eigenen Sinnen in Bezug auf die Realität nicht mehr so leichtsinnig vertrauen, wie noch vor ein paar Jahren!

Die Wahrheit ist, dass die Wahrheit eher heilsam ist und die Unwahrheit eher zerstörerisch ist.

Wichtig zu verstehen ist es dabei, dass alle Wahrheiten sowie alle Unwahrheiten allein in unserer Geisteswelt existieren. Wir sind diejenigen die definieren können was für uns wahr ist und was nicht. Wir können entscheiden was wir glauben wollen und was nicht.

Unwahrheiten wirken in aller Regel negativ, trennend und zerstörerisch. Jeder der schon einmal gegen eine Glas-Türe gelaufen ist, weil er dort keine Glas-Türe gesehen hat, weiß genau wie weh eine Unwahrheit tun kann. Sicher können Unwahrheiten auch witzig sein, aber meistens nur für diejenigen auf die die Unwahrheit selbst keine negative Wirkung hat. Aber Jeder der schon einmal belogen und betrogen wurde weiß genau wie schlecht sich das anfühlen kann. Und jeder Mensch der schon mal eine Lüge von sich selbst zugegeben und aufgeklärt hat, weiß wie befreiend und gut es sich anfühlen kann die Wahrheit zu sagen.

Wenn die Wahrheit ans Licht kommt, dann kann dies auch zu Enttäuschungen führen. Und obwohl es sich zu Beginn, in dem Moment wo wir enttäuscht werden, zwar meistens schlecht anfühlt, sind Enttäuschungen im Grunde genommen etwas sehr Positives, weil dadurch aus einer Unwahrheit eine Wahrheit geworden ist. Viele der Enttäuschungen die wir erfahren entstehen durch unsere eigenen Erwartungen an die Realität. Wenn man zB in unserer heutigen Parteienlandschaft, davon überzeugt ist, dass sich nach der nächsten Wahl etwas Grundlegendes ändern wird, dann ist eine Enttäuschung damit nahezu vorprogrammiert, weil die Wahrscheinlichkeit, dass dies passieren wird gegen Null tendiert.  

Veränderung und Neu-Ordnung

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

All. Allein. All-ein-s-ein. Alles ist Eins. Alles hat einen gemeinsamen Ursprung. Universum bedeutet Gesamtheit. Alles ist in irgendeiner Art und Weise miteinander verbunden und beeinflusst sich stets mehr oder weniger gegenseitig. Nichts ist getrennt oder unabhängig voneinander. Kosmos bedeutet Ordnung. Alles ist in einer bestimmten Anordnung, in einem gewissen Verhältnis oder einer Beziehung zueinander. [heilige Geometrie: Torus/i (Form eines Magnetfeldes), Fraktal/e (Fibonacci, goldener Schnitt)]

Alles was wir wahrnehmen ist Energie bzw. Information, in Form von Strahlung, Schwingung (Frequenz, Welle) oder Resonanz (das Mitschwingen). Alles ist in ständiger Bewegung. Alles ist rhythmisch, zyklisch (in Kreisläufen), pulsiert, schwingt, dreht sich und/oder kreist. Nichts scheint dauerhaft zu sein, alles ist in permanenter Veränderung, alles entwickelt, wandelt und transformiert sich, es vermehrt sich und verschwindet, es erblüht und verwelkt. Alles ist ein Produkt aus diversen Wechselwirkungen unserer Welten und Dimensionen. Einen Teil dieser Wechselwirkungen können wir bewusst wahrnehmen bzw. messen. Wie groß dieser Anteil in Relation zur gesamten Realität ist, kann niemand beantworten.

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Polarität Yin und Yan Einheit in der Vielfalt und Vielfalt in der Einheit

Alles ist Polar. Wir leben in einer sogenannten Polarität. Genau wie unser Herzschlag und unsere Lunge ist alles im Universum in einem stetigen Wechselspiel zwischen zweier Pole, zwischen Leben und Tod, Glück und Pech, Liebe und Hass, usw. wobei immer beide Pole gleichzeitig existieren, wie bei einem Magnet der gleichzeitig anziehend oder abstoßend wirken kann. Ohne Licht gibt es keinen Schatten und obwohl es in der Nacht dunkel ist scheint die Sonne dennoch auf die Erde. Alles ist nur eine Frage der Wahrnehmung, des Standpunktes und der Betrachtungsweise.

Alles was wir wahrnehmen sind Veränderungen. Grundsätzlich nehmen wir nur zwei Prinzipien bzw. Richtungen von Veränderungen wahr. Eine positive und eine negative. Die positive Richtung ist konstruktiv, schöpferisch, lebensbejahend, aufbauend, kreativ usw. Sie erkennt die universelle Verbundenheit an und schafft durch die Vereinigung zweier Gegensätze etwas Neues. Sie äußert sich als: Leben, Bewusstsein, Liebe, Frieden, Freiheit, Harmonie, Gleichgewicht, Ordnung, Einigkeit, Kooperation usw. Die andere gegensätzliche Richtung ist destruktiv (zerstörerisch) und äußert sich als: Zerfall, Verwesung, Krankheit, Tot, Macht, Leid, Gewalt, Unterdrückung, Ungleichgewicht, Chaos, Spaltung, Konkurrenzkampf usw.

Neben den zwei polaren Grundrichtungen lassen sich diese allgegenwertigen, universellen und natürlichen Veränderungen in weitere folgende Bereiche einordnen:

  • Veränderungen die für alle Menschen wahrnehmbar, sichtbar, spürbar oder messbar sind. ZB dass ein Apfel zu Boden fällt wenn man ihn fallen lässt.
  • Veränderungen die nur für manche Menschen wahrnehmbar sind. ZB reagieren manche Menschen sehr empfindlich auf Wetterveränderungen, auf die Mondphasen oder auf die energetischen Veränderungen anderer Menschen usw.
  • Veränderungen die für unsere Zeit-Verhältnisse mehr oder weniger schnell oder langsam verlaufen. ZB ein Blitzschlag, ein Tag, ein Jahr, ein Leben oder gar ein astrologischer Zyklus der sich über mehrere Jahrtausende unserer Zeitrechnung erstreckt.
  • Veränderungen die wir nicht bzw. noch nicht beeinflussen können. ZB die Sternenkonstellationen, die Gezeiten, das Sterben bzw. den physischen Tod usw.
  • Veränderungen die natürlich sind aber von uns Menschen mehr oder weniger bzw. immer mehr beeinflussbar, steuerbar oder kontrollierbar sind bzw. werden. ZB die Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt, das Wetter, unsere Gene usw.
  • Veränderungen in der Umwelt, die rein menschlicher Natur sind. ZB Eine Straße über die tausende Autos Rollen wo ein paar Wochen vorher noch eine bunte Blumenwiese war, die von zahlreichen Tieren gekreuzt wurde. Oder eine Oase wo vorher nur Wüste war. Tiere die vom Menschen so sozialisiert wurden, dass sie ohne den Menschen Schwierigkeiten haben zu überleben (manche Hunde oder Katzen)
  • Veränderungen in unserer Gefühls-Welt. ZB kann sich ein einzelner Mensch von einem wütenden und hasserfüllten Tyrannen in einen ausgeglichenen liebenswerten Menschen verwandeln. Man kann extrem wütend und sauer auf einen anderen Menschen sein, aber sobald man eine einzige weitere Information wahrnimmt können sich diese Gefühle in Luft auflösen, zB die Neuigkeit, dass diese Peron schwanger ist. Es ist sogar möglich, dass sich nahezu die gesamte Menschheit von heute auf morgen in einem Zustand der Panik und der Todesangst befindet. ZB weil sich die Information über einen – angeblich für jeden Menschen lebensbedrohlichen – Virus viral um die Welt verbreitet und diese Information von den meisten als wahr angenommen wird.

  • Veränderungen in unserer Gedanken-Welt. ZB Kann es sein, dass man es sein bisheriges Leben als das Wichtigste erachtet hat reich zu werden, seine Prioritäten überdenkt und es von nun an für wichtiger erachtet gesund zu sein und sich wohl zu fühlen. Es kann sein, dass man an Gott glaubt aber von heute auf morgen nicht mehr, oder andersrum.
  • Veränderungen in unserer rein menschengemachten, systemischen, gesellschaftlich organisierten Welt
    ZB Sämtliche Regeln und Gesetze sind ausschließlich zwischenmenschliche Vereinbarungen. Wir können sie jederzeit beliebig ändern. Es kann heute noch erlaubt sein einem anderen Menschen nach eigenem Ermessen Gewalt zuzufügen und schon morgen verboten sein. Es kann heute noch erlaubt sein Geld aus dem Nicht zu erschaffen und morgen kann es verboten sein, wenn wir uns dazu entscheiden.
  • Veränderungen die wir nicht, noch nicht, bzw. wahrscheinlich niemals wahrnehmen können. Für derartige Veränderungen gibt es zwar keine Beispiele aber die Gewissheit, dass sie so sowohl natürlich aber auch rein menschengemachter Natur sein können.
  • Veränderungen die eher positiv oder eher negativ, für einen Mensch, eine Gruppe, die gesamte Menschheit oder gar unsere Umwelt sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir in verschiedenen Welten der Wahrnehmung und der Veränderungen gleichzeitig leben und diese in verschieden Zuständen wahrnehmen. Eine weitere sehr wesentlichste Erkenntnis ist es, dass sich diese Wahrnehmungen, Zustände, Welten und Veränderung gegenseitig beeinflussen können. Dass sie in einer Wechselwirkung stehen können. ZB können Veränderungen in unserer Umwelt eine verändernde Wirkung auf unsere Gefühls- und Gedanken-Welt haben UND umgekehrt!

Es ist viel leichter etwas zu verändern als abzuschätzen welche ganzheitlichen folgen es hat. Wie z.B. beim Bau eines Damms, bei der Begradigung eines Flusses oder bei Versuchen der KernFusion…

Unterschied Polarität und Dualität (Entwurf einer ganzheitlichen Definition)

Polarität beinhaltet Gegensätze die miteinander vereinbar sind:
Mann und Frau, Individuum und Kollektiv, Hell und Dunkel (die Erde ist gleichzeitig hell und dunkel)

Pole sind gleichwertige sich ergänzende Gegenteile

Dualität ist ein rein menschengemacht bzw. durch den Verstand erzeugte, nicht gleichwertig und sich gegenseitig ausschließende Gegensätze.

Es sind Gegensätze die nicht miteinander vereinbar sind. Wie Lüge und Wahrheit, Krieg und Frieden, Gut und Böse… wenn irgendwo auf der Welt Krieg ist, ist die Welt nicht im Frieden…

Wirklichkeit und Wechselwirkungen

Alles was wirkt, könnte man als Wirklichkeit bezeichnen. Alles was auf uns einwirkt sowie alles was auf unsere Umwelt einwirkt. Mit der Wirklichkeit verhält es sich genauso wie mit der Realität und der Wahrheit, auch sie können wir nicht in ihrer Gesamtheit wahrnehmen, nicht einmal unsere unmittelbare Wirklichkeit. Wir können nicht alles bewusst wahrnehmen was auf uns einwirkt oder was wir bewirken. Dies hat zwei Gründe. Erstens wirkt sich nicht alles so direkt aus, dass wir immer in der Lage sind, in den teilweise unendlich komplexen Wechselwirkungen (bzw. der Wirkungskausalität), einen konkreten und eindeutigen Zusammenhang zu erkennen. Zweitens haben wir eine Art Wahrnehmungs-Filter integriert, der nur einen kleinen Bruchteil aller Wahrnehmungen in unser Bewusstsein durchdringen lässt. Alle anderen Reize werden in unserem Unterbewusstsein gespeichert, von wo aus sie mehr oder weniger stark wirken können.

Alle bewusst wahrgenommen Wirkungen können wir wie folgt unterscheiden und einteilen:

Innere Wirklichkeiten
ZB: Wenn uns kalt ist, dann könnten wir diese innere Wirklichkeit ändern indem wir uns bewegen. Wenn wir darauf so reagieren würden – indem wir zB auf der Stelle hüpfen, damit uns warm wird – dann könnte man von einem rein inneren Ver-Wirklichungs-Prozess sprechen. Einer Erfahrung in unserer Gefühls-Welt, die einen minimalsten Einfluss auf unsere anderen beiden Welten hätte (unsere UmWelt und GedankenWelt).
Wenn wir an etwas Positives denken, dann fühlen wir uns automatisch besser. Wenn wir uns gut fühlen, dann haben wir auch positivere Gedanken. 

Verwirklichung von Innen nach Außen
ZB: Wenn uns kalt ist, dann könnte dies auch zu einer Wechselwirkung mit unserer Gedankenwelt und unserer Umwelt führen. Durch unsere Re-Aktion können wir dabei eine mehr oder weniger große Wirkung auf unsere Umwelt haben, zB indem wir einen Baum fällen und Feuer machen. Oder angenommen wir sind hungrig, dann können wir diese Veränderung unserer inneren Wirklichkeit ändern (reagieren), indem wir zB einen Apfel vom Baum zupfen, Fische fangen oder Tiere schlachten. Mit derartigen Re-Aktionen auf unsere innere Wirklichkeit, wirken wir – jeder – automatisch auch auf unsere äußere Umwelt ein. Die Frage ist ob diese Wirkung eine Lawine auslöst oder nicht und was sie alles verschütten oder eröffnen könnte.

Sogar ein Traum kann eine sehr große Wirkung haben, nicht nur auf uns selbst, sondern sogar auf die gesamte Menschheit. ZB ist der Autorin, die Idee für „Harry Potter“ angeblich im Traum erschienen. Dies würde bedeuten, dass Sie durch die Wirkung ihrer Träume, unzählige Menschen weltweit glücklich gemacht hätte und – über Nacht – im Traum – zur reichsten Frau Großbritanniens geworden ist. Interessant ist an dieser Stelle auch zu erwähnen, dass das Volk der Aborigines
– das Wach sein – eher als eine Art Traum oder Illusion ansieht und
– das Träumen – als die Wirklichkeit bzw. als die Schöpfungs-Gegenwart betrachtet.

Verwirklichung von Außen nach Innen

Reize bzw. Veränderungen die wir – in, aus und durch – unsere/r Umwelt wahrnehmen können uns entweder kaum berühren, sie können uns bewegen oder einen Tsunami auslösen. Wenn uns zB ein Apfel auf den Kopf fällt, dann könnten wir uns freuen und ihn genießen – wir können zB auch Menschen kennenlernen die unser gesamtes Leben beeinflussen – es kann aber auch sein das uns eine Bombe bzw. eine bomben-beladene Drohne auf den Kopf fällt. In letzterem Fall wäre die Wirkung unserer Umwelt auf unsere Gedanken- und Gefühls-Welt, für unseren materiellen Körper Tödlich. Aber nicht für unsere gesamte Um-Welt und vielleicht auch nicht auf unsere gesamte Gedanken- und Gefühls-Welt. Möglicherweise überlebt ein Teil von uns. Zumindest gib es eine erhebliche Anzahl an Menschen die das als ihre Realität ansehen.

Wie immer! Sind die Zusammenhänge, ist die Korrelation, interessant – in diesem Fall – das Verhältnis zwischen den Reizen die uns Re-Agieren und denen die uns Pro-Agieren lassen. Wie wir Wirken, Agieren, Handeln, Tun, Beeinflussen – wie wir unsere Welten und  Realitäten  erzeugen und erschaffen – ist von nichts geringerem Abhängig als von unseren Wahrnehmungen und Reizen die auf uns einwirken. Unsere Realität und wir Selbst sind Produkte unserer eigenen Wahrnehmungen.  

Der Sinn den wir unserem Leben zuschreiben und die Ziele die wir haben existieren allein in der geistigen Welt, sie sind aber maßgeblich entscheidet darüber in welcher physischen Umwelt und in welcher Gefühlswelt wir leben. Die Frage ist nun, ob wir Menschen selbst-bewusst darüber bestimmen können, ob und wie wir auf all diese Wirklichkeiten einwirken, oder ob wir nur reagieren, reaktiv sind (determiniert sind). Die Wahrheit ist, dass wir einen freien Willen haben. Wir können Pro-Aktiv  agieren und unsere Realität beeinflussen, zB durch Kommunikation, Handlungen, Taten usw. Die Wahrheit ist, dass wenn wir bewusst die Wahrheit wahrnehmen wollen und bewusst auf unsere Realität einwirken wollen, dass wir uns dann bewusst machen müssen welche Wirkung unsere Glaubensätze haben.

Das die Erlebnisse in unserer Realität unsere Gedanken beeinflussen ist logisch, aber dies funktioniert auch umgekehrt. Unsere Gedanken können unsere Realität erschaffen. Dies geschieht im Kleinen, in uns selbst, je nachdem an was wir denken, können wir in uns selbst verschiedenste Gefühle und Stimmungen erzeugen. Allein durch die Gedanken kann sogar ein einzelner Mensch die Realität und somit das Weltbild von allen anderen Menschen verändern, wzB durch die Erfindungen der Elektrizität, des Fotoapparates oder des Smartphones.

Und selbstverständlich können auch viele Menschen durch ihre Gedanken die Welt verändern. Wenn die meisten Menschen zb davon überzeugt sind, dass wir mit Kriegen die Gewalt und das Böse bekämpfen müssen, dann wird dies zur Realität. Wenn allerdings die meisten Menschen davon überzeugt wären, dass Gewalt und Kriege die Ursache und nicht die Lösung unserer Probleme sind, dann wäre unsere Realität sehr viel friedlicher.

Wechsel-Wirkungen, Ein- und Auswirkung unserer Wahrnehmungs-Bereiche
All unsere Wahrnehmungs-Bereiche (die Umwelt sowie die Gefühls- und Gedankenwelt) wirken permanent gegenseitig aufeinander ein. Das bedeutet, dass die Realität nicht nur auf uns Menschen einwirkt, sondern dass wir auch bewusst oder unbewusst auf die Realität einwirken können – und dies jeder Mensch automatisch macht. Es läuft also nicht einfach irgendein bewegter Film für uns ab. Wir sind nicht nur Erfahrungs-Wesen sondern gleichzeitig auch Schöpfer-Wesen. Von den uns allgemein bekannten Lebensformen in unserem Lebensraum, sind wir scheinbar die, die diese Fähigkeit bis jetzt am weitesten entwickelt hat. Kein anderes Tier kann unseren Planeten Erde so detailreich wahrnehmen und erfahren wie wir es tun. Keine uns bekannte Lebensform beeinflusst ihre eigene Realität und deren Wahrnehmung so vielseitig wie wir Menschen. Womöglich ist diese Fähigkeit – zur selbstbestimmten Einflussnahme an den eigenen Erfahrungen sowie an den Erfahrungen anderer – die Ursache unserer Existenz?

Kreislauf von Realität und Wahrnehmung

Unsere Realität ist das was wir wahrnehmen.
Unsere Wahrnehmungen zeichnen unser Weltbild.
Unser Weltbild ist entscheidend für den Sinn und das Ziel unseres Lebens.
Der Sinn unseres Lebens ist entscheidend für unsere Motivation.
Das Ziel unseres Lebens ist entscheidend für unsere Prioritäten.
Motivation und Prioritäten bestimmen über unsere Entscheidungen und Handlungen.
Unsere Entscheidungen und Handlungen beeinflussen unsere Realität.
Unsere Realität ist das was wir wahrnehmen.

Der Zusammenhang zwischen unseren Wahrnehmungen, unseren Erfahrungen, unseren Gefühlen, unseren Gedanken, unserem Glauben und unserem Handeln ist einerseits sehr komplex aber andererseits auch sehr einfach zusammenzufassen:

Umso positiver zB unser Wohlbefinden ist, umso positiver sind meistens auch unsere Gedanken und unsere Umwelt. Umso positiver unsere Gedanken sind umso positiver ist meistens auch unser Wohlbefinden. Umso abwechslungsreicher, lebenswerter, liebevoller und friedlicher unsere Umwelt ist, umso positiver fühlen wir uns und denken wir, in aller Regel auch. Umso negativer wir denken und uns fühlen umso wahrscheinlicher ist auch unsere Umwelt davon betroffen.

Kommunikation, kommunikative Wechselwirkung unserer Wahrnehmungen

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

“6! 9! Nur weil du recht hast, bedeutet das nicht, dass ich unrecht habe. Du hast das Leben einfach nicht aus meiner Sicht gesehen.”

Kommunikation ist eine Informationsübertragung zwischen gleichen Lebewesen aber auch zwischen Lebewesen die unterschiedliche Sprachen sprechen. Wenn Menschen kommunizieren tauschen sie stets Wahrnehmung aus ihren individuellen Wahrnehmungswelten aus. Wir beschreiben uns gegenseitig wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, was wir denken und wie wir uns fühlen.

Gleichheit und Ungleichheit unserer Wahrnehmung
Durch die Entwicklung einer präzisen und detailreichen Kommunikations-Fähigkeit haben wir die Möglichkeit unsere individuellen Wahrnehmungen der Realität miteinander zu vergleichen. Dabei hat sich herausgestellt, dass wir gewisse Realitäten genau gleich, aber auch sehr vieles unterschiedlich wahrnehmen, und dass obwohl wir alle auf ein und demselben Planeten leben und theoretisch alle die gleichen Wahrnehmungs-Fähigkeiten besitzen. ZB Können wir alle umso weniger sehen umso dunkler es ist. Wenn zwei Menschen in einem See baden, kann es auch sein, dass sich das Wasser dabei für den einen kalt und für den anderen warm anfühlt.

Die Kommunikation ist entscheidend. Wenn man behauptet, dass das Wasser im See kalt ist, obwohl es 30 Grad hat, ist dies eine Unwahrheit. Wahr wäre in diesem Fall die Aussage, dass sich das Wasser kalt anfühlt. Diese Thematik mag banal und unwichtig erscheinen, in Wahrheit und in Wirklichkeit ist sie es aber nicht. Um wahrhaftig zu kommunizieren müssen wir zwischen einer individuellen (subjektiven) Wahrnehmung und einer allgemeingültigen (objektiven) Wahrnehmung unterscheiden. Außerdem sollten wir uns darüber bewusst sein, dass weder die individuelle noch die allgemeingültige Wahrnehmung automatisch wahr ist. Sehr oft kommunizieren wir unsere individuelle Wahrnehmung so, als sei es erstens eine allgemeingültige Wahrheit.

ZB wenn man jemandem sagt, dass er nicht singen kann und sich die Stimme schrecklich anhört – dann ist dies weder allgemeingültig noch automatisch wahr, obwohl man es so kommuniziert. Eine derartige Aussage kann eine unvorstellbar weitreichende Wirkung haben. Sie kann zB darüber entscheiden, ob ein Mensch eine Gesangskarriere beginnt und letztendlich unzählige Menschen bzw. die Kultur bereichert, oder eben nicht. Um bei der Wahrheit zu bleiben und damit die Wirkung der Unwahrheit zu verhindern müsste man es wie folgt formulieren: mir gefällt dein Gesang und deine Stimme nicht. Und um die Wirkung der individuellen Wahrheit möglichst zu neutralisieren, könnte man seiner Wahrnehmung noch hinzufügen: aber wie du weist sind die Geschmäcker verschieden. Angenommen, man hört diese Aussage von nahezu allen Menschen, dann sollte man seine individuelle Wahrnehmung an diese allgemeingültige Realität anpassen. Allein dadurch wird man bereit sein Gesangsunterricht nehmen zu wollen, wenn man vorher davon überzeugt war dies nicht zu benötigen.

In Bezug auf die Realität sind nicht nur die Geschmäcker verschieden, sondern auch unsere Gedanken.

Medien

‚Wenn man Geschichtsbücher liest weiß man nicht automatisch was damals in Wahrheit passiert ist, man weiß lediglich was in den Büchern steht. Wenn man Nachrichten schaut oder Zeitung liest weiß man nicht automatisch was wirklich passiert (ist), sondern lediglich welche Art von Informationen von den Medien verbreitet werden.

Wenn man dazu neigt alles zu glauben was in Bücher und Zeitungen steht bzw. was im Fernseher oder im Radio läuft, dann wäre es sehr wahrscheinlich besser nichts von alledem zu konsumieren.‘

Realitäts-Gedanken: geistige, mentale, psychische, gedankliche Wahrnehmungen

Alle geistigen Wahrnehmungen haben eins gemeinsam, sie sind alle real. Aber wie wir wissen, ist nicht alles was real ist auch wahr. Wir Menschen sind unter anderem dadurch angetrieben, dass was wir unsere Wahrnehmungen beschreiben und verstehen zu wollen, Wahrheit zu suchen und einen Sinn zu finden. Wir denken. Wir denken nach, einige denken mit und manche denken vor. Wir können uns gegenseitig an unseren geistigen Wahrnehmungen teilhaben lassen. Jeder Mensch hat ein natürliches Bedürfnis seine Gedanken mit anderen auszutauschen, um gemeinsam über die Realität zu philosophieren.

Für all jene Informationen die wir geistig wahrnehmen und uns gegenseitig austauschen können, haben wir eine bemerkenswerte Anzahl an verschiedenen Begriffen in unseren Sprachen:

Vor-Ahnung, Annahme, An-Sicht(s)-Weise, Argument, Auffassung, Behauptung, Beweis, Be-Wertung, Deutung, Dogma, Einbildung, Einsicht, Erfindung, Erkenntnis, Erklärung (-smodell), Erwartung, Fantasie, Fiktion, Glaube (-n-s-system, -satz), Gedanke, Geschichte, Haltung, Hypothese, Idee, Interpretation, Intuition, Lüge, (Lehr-) Meinung, (Moral-) Vorstellung, Mutmaßung, Paradigma, Schlussfolgerung, Sichtweise, Spekulation, Theorie, These, Überzeugung, Unterstellung, Verdacht, Vermutung, Vision, Vorhersage, Vorstellung, Wertung, Weltanschauung, Weltbild, Wissen, Wunsch, Zeitgeist, Zusammenhang (Kausalität, Ereigniskette) usw.

All diese Begriffe und ihre informativen Inhalte sind real! Was sie allerdings deutlich voneinander unterscheidet ist der Wahrheitsgehalt, die Wahrscheinlichkeit und die Wirksamkeit. Je nachdem wie diese Realitäts-Gedanken zu Stande gekommen sind, sind sie mehr oder weniger wahr bzw. wahrscheinlich. Und je nachdem um welches konkrete Thema es sich handelt und in welchem Rahmen die Realitäts-Gedanken ausgesendet und konsumiert werden, können sie mehr oder weniger wirksam bzw. beeinflussend sein. Im zweiten Kapitel, ganzheitliche Ursachen-Problem-Analyse, werden wir ganz konkret auf die Wirksamkeit der wesentlichsten Themen von Realitätsgedanken eingehen.

Die folgenden Erkenntnisse sind grundlegend für das Verständnis über die Wechselwirkungen zwischen den 3 Welten in denen wir gleichzeitig leben:

Umso wahrer wir einen Realitäts-Gedanken halten umso mehr wirkt er auf unsere und andere Realitäten ein. Umso mehr Menschen an einen Realitäts-Gedanken glauben umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst auch daran glaubt. Allein der Glaube, dass die meisten Menschen einen Realitäts-Gedanken glauben, macht ihn für uns glaubwürdiger. Umso öfter wir einen Realitäts-Gedanken wahrnehmen umso glaubwürdiger wird er. „Wenn eine Lüge nur oft genug wiederholt wird, wird sie irgendwann zur Wahrheit“ Nur weil alle Menschen an etwas glauben, ist es dadurch nicht automatisch wahr – nur weil niemand an etwas glaubt ist es dadurch nicht automatisch unwahr oder unrealistisch. Wenn man sich nicht bewusst ist, dass man sehr vieles nicht wissen kann sondern nur glauben kann, dann tendiert man dazu Glauben und Wissen zu verwechseln und kommuniziert dies in aller Regel auch falsch.

Wenn Realitätsgedanken unabhängig von ihrer Wahrscheinlichkeit und ihrem Wahrheitsgehalt, umso schneller als Wahrheit anerkannt und in das Weltbild integriert werden, umso mehr Menschen daran glauben und dies offenkundig kommunizieren, dann besteht die Gefahr, dass wir alle an eine Lüge glauben, und uns gegenseitig in diesem Glauben bestärken. Theoretisch kann es für Sinn- und Wahrheit-suchende Wesen keinem schlimmeren Zustand geben, als den, indem Unwahrheiten unsere Realität diktieren.

Wir tendieren dazu das für Wahr zu halten, was die meisten Menschen in unserer Umgebung für wahr halten. Sehr Wahrscheinlich liegt dieses Phänomen daran, dass wir soziale Wesen sind und dass eine abweichende Meinung – wie es der Lauf der Geschichte zeigt – die Gefahr mit sich bringt, aus seiner zugehörigen Gruppe ausgeschlossen zu werden.

Vielleicht lässt sich dadurch auch erklären warum wir ebenso dazu tendieren, dass für wahrer zu halten was wir öfter gehört haben. Vielleicht tendieren wir unterbewusst zu der Annahme, dass die Häufigkeit einer Wahrnehmung in Verbindung damit steht, wie viele Menschen das genauso sehen wie wir, und dadurch steigt für uns automatisch der Wahrheitsgehalt dieser Wahrnehmung bzw. dieses Realitätsgedanke. [Sozial-Psychologische, Konformitätsexperiment]

Damals war es tatsächlich eine große Gefahr für das eigene Überleben – anderer Meinung zu sein – heute ist es eher eine Gefahr für das Überleben des Egos, des Selbstbildes, seines Rufes und der eigenen Bequemlichkeit. Wenn man anderer Meinung ist dann überwiegen die persönlichen Nachteile den Vorteilen – auf den ersten Blick – sehr deutlich. Wir Menschen sind Harmonie bedürftige Wesen und wir wollen verstanden werden. Anderer Meinung zu sein kommt mit diesen Bedürfnissen in Konflikt. In aller Regel versuchen wir Menschen Konflikte so gut es geht zu vermeiden – außer diejenigen die es sich zu einem Geschäftsmodell gemacht haben (zB die Rüstungsindustrie). Auf den ersten Blick macht es für uns Sinn dem Konflikt, anderer Meinung zu sein aus dem Weg zu gehen. Auf lange Sicht kann es jedoch zu einem um ein vielfaches größeren Konflikt kommen. Und zwar genau dann, wenn ein solches Verhalten dazu führt, dass die Mehrheit aller Menschen Unwahrheiten als die Wahrheit annehmen.

Angenommen die Mehrheit aller Menschen glaubt daran, dass wir in Demokratien leben, obwohl es nicht so ist. Dann wären die persönlichen Folgen, diese Ansicht zu teilen viel schwerwiegender als die Folgen seinen Zweifel daran offen zu kommunizieren. Die Schlussfolgerung daraus ist es – dass wir – wenn wir in der Wahrheit leben wollen, ganz offen darüber kommunizieren müssen was wir wissen können und was wir nur glauben. Wir brauchen eine strikte Trennung in unserer Kommunikation darüber, was wir wissen können was wahr ist, woran wir nur glauben und was wahrscheinlich ist und was nicht.

In der Geschichte der Menschheit ist es unzählige Male vorgekommen, dass ein Mensch für verrückt bzw. wahnsinnig gehalten wurde, und sich teilweise erst Jahre später herausgestellt hat, dass er der einzige war, der eine Bestimmte Realität wahrgenommen, bzw. eine bestimmte Wahrheit erkannt hat. ZB Wenn alle Menschen glauben, dass sich die Sonne um die Erde dreht. ZB Bis zur Erfindung des Mikroskops hat kein einziger Mensch Keime oder Bakterien wahrgenommen und nur ein einziger Mensch glaubte zu Beginn an deren Existent, und dennoch sind die real und wahr.

Die Geschichte über die Entdeckung von Keimen und Bakterien ist eine traurige Geschichte aus der wir sehr viel lernen können. Damals sind sehr viele, im Krankenhaus geborene, Säuglinge verstorben. Ein Arzt machte sich Gedanken darüber, woran dies liegen könnte und stellte die Vermutung über die Existenz kleiner unsichtbarer Krankheitserregern auf. Die Erfolge die er mit der Einführung von Desinfektionsmaßnahmen erzielte, waren so unglaublich, dass sie scheinbar dazu geführt haben, dass es niemand glauben wollte bzw. konnte. Durch diese Entdeckung wurde bis zum heutigen Tag unzähligen Menschen das Leben gerettet. Ironischer Weise gibt es Hinweise darauf, dass er in einer Psychiatrie, in die er von seinen Kollegen eingewiesen wurde, an den Folgen einer Infektion gestorben ist.

Wenn uns zB jemand erzählt, dass er davon überzeugt ist, dass die gesamte Menschheit von einer, in Relation, sehr kleinen geisteskranke Machtelite unterdrückt wird, dann sollte man dies – so abwegig es vielleicht klingen mag – nicht automatisch als unrealistisch oder lächerlich abstempeln. Denn es ist erstens ganz allgemein betrachtet im Bereich des Möglichen und zweitens auch im Rahmen dessen was Menschen ihres Gleichen antuen können.

Weltbilder und Weltanschauungen

Wenn ein Mensch einem anderen erzählt oder zeigt (zB mit einer Zeichnung) wie er die Realität in all ihren Welten und Facetten wahrnimmt, dann nennen wir all diese Informationen das Weltbild eines Menschen. Das Weltbild eines neu gezeugten Menschen muss man sich wie ein weißes leeres Blatt Papier vorstellen auf dass alles Mögliche gezeichnet werden könnte. Das individuelle Weltbild ist die Summe aller individuellen Weltanschauungen. Weltanschauungen, Paradigmen, Überzeugungen usw. sind individuelle und themenbezogene Ansichten darüber was real, wahr und wirklich ist. Das Weltbild ist eine Art individuelle (subjektive) Beschreibung der Realität, der Wirklichkeit und der Wahrheit. Das was die absolute Mehrheit aller Menschen als real, wahr und wirklich ansieht – sozusagen den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Weltbilder – könnte man auch als unsere allgemeingültige (objektive) Realität bezeichnen, oder als Zeitgeist. Diese allgemeingültige Realität muss nicht zwangsläufig die Wahrheit sein, es ist lediglich eine Momentaufnahme der Schnittmenge davon was die meisten Menschen gleich oder ähnlich wahrnehmen. 

Ein Dogma ist eine Weltanschauung die mit der Überzeugung einhergeht den Anspruch auf absolute Gültigkeit und Wahrheit zu haben. Dogmatische Menschen (die absolute Mehrheit der Menschheit) haben in aller Regel nicht nur eine dogmatische Weltanschauung sondern ein völlig dogmatisches Weltbild. Sie sind sich nicht darüber bewusst, dass nahezu alle Weltanschauungen im Grunde nur Glaubensbekundungen sind. Eine Ideologie ist eine dogmatische Weltanschauung, die sich dadurch kennzeichnet, zu glauben zu wissen, wie die Welt so sein sollte. Eine Ideologie hat im Gegensatz zu einer reinen Weltanschauung das Bestreben die ganze Welt zu verändern. Jede Ideologie ist eine Überzeugung davon, eine Lösung für alle Probleme gefunden zu haben, mit der Folge, dass man aktiv versucht diese Veränderung in der Welt zu bewirken.

Warum sind wir hier? Ist dabei die wohl wesentlichste, interessanteste, wichtigste und spannendste Glaubensfrage für uns Menschen.

Gottesschöpfung und Idealismus, Materialismus und Evolution.
Es gibt Menschen die davon überzeugt sind, dass durch einen Gott oder mehrere Götter, als Schöpfer, alles erschaffen wurde. Menschen die im Gegensatz dazu glauben, dass alles durch Zufall entstanden ist. Menschen die davon überzeugt sind, dass durch die Materie und die wechselwirkenden Kräfte, Energien sowie die Naturgesetze alles Leben erschaffen wurde. Sowie Menschen die davon überzeugt sind, dass alles was ist, Bewusstsein ist, dass alles nur in unserer Wahrnehmung existiert bzw. dadurch entsteht. Was alle drei Richtungen gemeinsam haben ist, dass erstens keine von ihnen vollständig beweisbar oder wiederlegbar ist und zweitens, dass keine erklären kann wie Alles angefangen hat, wo der Ursprung ist.

Wie ist Gott entstanden, wie ist die Urmaterie entstanden oder wie ist das Urbewusstsein entstanden? Stimmt überhaupt eine dieser drei Annahmen oder könnte auch alles ganz anders sein als wir vermuten? Darüber lässt sich nur, mehr oder weniger wahrscheinlich, spekulieren. Die Beantwortung der Frage, wie und warum alles entstanden ist, ist nicht möglich bzw. unendlich – denn auf jede mögliche Antwort, lässt sich immer wieder erneut die Frage stellen, nach dem Wie oder dem Warum. Außerdem lässt sich keine dieser Antworten vollständig beweisen oder wiederlegen. Die Erkenntnis daraus ist: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Oder: Umso mehr man weiß, umso mehr sollte man wissen, dass man nichts weiß.

Was wir mit Gewissheit wissen ist, dass wir alle zu jederzeit wahrnehmen können, dass wir sowohl in einer materiellen als auch in einer geistigen Welt leben. Und wie der Mensch so ist, stellte er sich die Frage was wohl zuerst da war, der Raum und die Materie oder das Bewusstsein bzw. der Geist. Ist das Bewusstsein aus der Materie heraus entstanden oder ist die Materie aus dem Bewusstsein? Die Wahrheit ist: wir wissen es nicht! Denkbar wäre auch, dass beides gleichzeitig entstanden ist, oder dass alles nur eine Illusion ist und die Wirklichkeit in Wahrheit eine ganz andere ist.

Spannend zu wissen ist es, dass die Menschheit beim Glauben, an die Antwort auf diese Frage, ziemlich gespalten ist. Die sogenannte westlichen Welt, oder auch das Abendland, ist eher vom materialistischen Weltbild geprägt, allerdings in Kombination mit dem Glauben daran, dass ein immaterielles Wesen Namens Gott alles materielle geschaffen hat. Der Osten bzw. das Morgenland ist hauptsächlich idealistisch geprägt, teilweise ebenso gepaart mit dem Glauben an einen Gott bzw. mehrere Götter.

Nahezu alle Menschen sind religiös, sie haben einen Glauben, eine Theorie wie alles entstanden ist, warum wir hier sind usw. Der Großteil davon ist so sehr davon überzeugt, dass es genauso ist wie sie es glauben, dass sie dabei oft völlig vergessen, dass es nur ein Glauben ist. Sie sind sich nicht bewusst, dass sie nur glauben zu wissen was wahr ist. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass sie es nicht wissen können, ihnen ist nicht bewusst, dass sie nur Glauben, und das obwohl man es sogar Glauben nennt. So unrealistisch dies klingen mag, es ist wahr. Die Folgen dieser Unbewusstheit, Unwissenheit bzw. dieses Denkfehlers sind sehr weitreichend, wie wir noch im Detail analysieren werden.

Die Wahrheit ist, dass wir in einer ideologisierten Welt leben, in einem Ismen-Ismus, in einer Welt die beherrscht ist durch die Wechselwirkungen unserer Glaubensbekundungen. Unzählige Glaubenssysteme wirken permanent auf unsere Realität, auf unsere Wahrnehmungs-Welten ein. Ismen und deren Verteilung, Verhältnis, Popularität usw. bestimmen unser gesamtes Leben! WzB: Theismus (Gottesglaube), Atheismus (Gottes Ungläubigkeit), Nationalismus (Staatenkult), Kapitalismus (freier Wettbewerb und das Streben nach Kapitalbesitz des Einzelnen), Sozialdarwinismus (das Recht des Stärkeren, gerechtfertigte weil naturgegebene soziale Ungleichheiten), Neo-Liberalismus (freie Märkte mit dem Recht auf grenzenloses Vermögen), Monetarismus (Geldpolitik sollte die Wirtschaft steuern), Militarismus (Dominanz militärischer Wertvorstellungen in der gesamten Gesellschaft) usw. [Liedempfehlung Ismus-Boogie]

Die zentrale und wesentlichste Information dieses Buches ist es, dass man alles glauben kann was man will, auch wenn man nicht weiß ob es wahr ist oder nicht, aber dass es dabei das Wichtigste von allem ist, dass man sich möglichst bewusst darüber ist, welche Wirkung mit dem Glauben und deren Kommunikation einhergeht. Der wohl größte Irrglaube besteht darin, zu glauben, dass jeder glauben soll was er will, weil es nur Glauben ist und daher keine große Rolle spielt an was man glaubt oder an was nicht. Diese Annahme könnte kaum verhängnisvoller sein.

Aus diesem Grund befassen wir uns im weiteren Verlauf sehr intensiv mit den gängigen Glaubenssätzen unserer Gesellschaft und deren Wirkung. Auch dieses Buch könnte kaum ideologischer und dogmatischer sein. Es versucht dich und deinen Glauben zu revolutionieren und die gesamte Welt zu verändern, in der Überzeugung, dass dies auf diesem Weg möglich ist. In der Überzeugung, dass ein gutes Leben für alle möglich ist und dass dieses Buch hilfreich dabei sein kann, diese mögliche Realität gemeinsam zu erschaffen. Es ist radikal-istisch, fundamental-istisch und extrem-istisch. Denn das Ziel ist es, dass wir ganzheitlich kooperieren, dass die gesamte Wahrheit ans Licht kommt, dass überall auf der Welt der Frieden regiert, dass alle Menschen ein möglichst glückliches Leben führen können.

Es ist der Versuch ein neues globales Glaubenssystem zu etablieren. Eine Art Anti-Ismus: den Glauben, dass es das Sinnvollste ist sich hauptsächlich auf das zu fokussieren was wir wissen. Dass wir unseren Fokus hauptsächlich darauf richten sollten, ganz offen dass zu kommunizieren was wir wissen und nicht darauf, hauptsächlich das zu kommunizieren, was wir glauben oder glauben zu wissen. Sowie, dass wir alle daran glauben, dass es wichtig ist zu hinterfragen warum wir etwas glauben, welche Wirkung dieser Glauben womöglich hat und ob wir diese Wirkung wirklich beabsichtigen. Das hier propagierte Glaubenssystem könnte man als einen ganzheitlichen Aktivismus bezeichnen, oder einen Wholismus! Es ist eine Mischung aus:

Agnostizismus – die Überzeugung der Relevanz der kommunikativen Trennung von Wissen und Glauben: „auf die Frage ob es Gott gibt antwortet ein Agnostiker: ich weiß es nicht“; Anarchismus – dass Streben nach einer Welt ohne unfreiwilliger Hierarchien; Altruismus – davon überzeugt zu sein: umso besser es den Menschen um mich herum geht, umso besser kann es mir gehen; Humanismus – das Streben nach bestmöglicher Persönlichkeitsentfaltung; Marxismus – das Streben nach einer klassenlosen Gesellschaft, einer Menschheitsfamilie, einer planetaren Gemeinschaft; Sozialismus – dass Streben nach „Gleichheit, Solidarität und Emanzipation“; Kommunismus – das Streben nach „sozialer Gleichheit und Freiheit aller Gesellschaftsmitglieder, auf der Basis von Gemeineigentum und kollektiver Problemlösung“; Aktionismus – die Bewusstheit, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Realität sind; Possibilismus – die Offenheit alle Möglichkeiten wahrnehmen zu wollen; Optimismus – zuversichtlich zu sein, dass ermöglichen zu können, was möglich ist; sowie einem Preventionismus – die Überzeugung, dass wir alles so tun sollten, dass wir dabei möglichst ausschließen können, dass es hauptsächlich zerstörerische Auswirkungen auf uns hat, bzw. es im Zweifelsfall zu unterlassen. [wiki]

Es lassen sich sicher noch viele weitere Ismen finden die man als ganzheitliche Weltanschauung in ein ganzheitliches Weltbild mit einbeziehen könnte, aber diese Aufzählung soll vorerst genügen.

Wissen, Wahrscheinlichkeit, Wissenschaft und die Erkenntnis des Nichtwissens

„Als Wissen wird üblicherweise ein für Personen oder Gruppen verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln verstanden, die sich durch den höchstmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird.“ [wiki]

Den Begriff des Wissens könnte man theoretisch mit dem Begriff der Wahrheit gleichsetzten. Praktisch geht dies nicht, weil wir die Begriffe Wissen und Glauben missbrauchen. Alle wirklichen Wahrheiten die wir kennen sind Wissen, aber nicht alles was wir glauben zu wissen ist auch wahr. Einerseits wissen wir viel mehr als wir wissen und glauben, weil sehr viel Wissen geheim gehalten wird [Big Data, Geheimdienste, Patente, Forschungsergebnisse usw.] Andererseits wissen wir viel weniger als wir glauben zu wissen, weil wir so viel glauben als Wissen verwechseln und einstufen.

Wahr ist, dass wir nicht mit absoluter Sicherheit unterscheiden können, ob das von uns Wahrgenommene, das Erlebte oder Erdachte auch tatsächlich wahr ist oder ob es für uns nur wahr zu sein scheint. Wahr ist, dass alles was wir wahrnehmen im Grunde nur Wahr-Schein-lich-keit ist. Wahr ist, dass wir nur vermuten und glauben können, ob das Wahrgenommene wahr ist oder nicht. Selbst wenn ein Stein für unsere Wahrnehmung immer nach unten fällt, wenn wir ihn fallen lassen, sind dennoch auch andere Reaktionen und Wahrnehmungen möglich. Möglich ist auch dass es nie einen Stein gegeben hat, dass alles nur eine Simulation ist.

Zu der Realität, Wahrheit und Wirklichkeit, dass wir alles nur annehmen anstatt es mit Sicherheit wissen zu können, kommt die Tatsache hinzu, dass wir diesen Fakt im Alltag oft verdrängen. Wahrscheinlich weil wir uns in dem Glauben etwas zu Wissen besser fühlen als mit dem Wissen nur zu Glauben. Vielleicht sollten wir uns gegenseitig öfter ins Bewusstsein rufen, wie mysteriös das Leben ist. Im Alltag nehmen wir es als selbstverständliche Gegebenheit hin, dass wir leben und das Leben wahrnehmen, wobei viele wesentliche Fragen dabei völlig untergehen. Was ist Leben? Wie ist es entstanden? Warum sind wir hier? Was ist der Sinn und Zweck des Lebens? Das große Dilemma dabei ist es, dass sich keine einzige Antwort auf diese Fragen unwiderruflich beweisen oder wiederlegen lässt und somit alles nur Vermutungen bzw. Behauptungen sind.

Nach aktuellem Stand der Wissenschaft haben wir sowohl von unserem sichtbaren Universum sowie von unserem Gehirn jeweils erst 5% erforscht. Angeblich gibt es Hinweise darauf, dass wir unsere Realität erst geistig erzeugen und dann erst wahrnehmen. Es gibt Forscher die glauben tatsächlich, dass es wahrscheinlich ist, dass wir in einer Art Simulation leben.  Sowie Forscher die glauben, dass unser Universum das Gehirn eines außerirdischen Wesens bzw. Organismus sein könnte. Sie behaupten sogar dass die mathematische Wahrscheinlichkeit dafür viel größer ist, als die, dass unser Bewusstsein zufällig aus der Materie entstanden ist. Diese Vermutung ist sehr Interessant, vor allem im Vergleich mit der Feststellung, dass sich der Aufbau einer Nervenzelle und der des Universums, in einem bestimmten Größenverhältnis, zum Verwechseln ähnlich sehen. [Idealismus, Boltzmann Gehirn, holographisches Universum]

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Unsere moderne Wissenschaft ist erst 200 Jahre jung. Offiziell hat sie den Anspruch möglichst objektiv zu sein, möglichst allgemeingültig und realistisch, also möglichst frei von individuellen (subjektiven)  Meinungen, Launen, Vorlieben und Interessen. Sie ist bestrebt neues Wissen bzw. neue Erkenntnisse zu schaffen zu bewahren und zu verbreiten.

Einige der fundamentalsten wissenschaftlichen Überzeugungen befinden sich Zurzeit in einem Wandel, der kaum größer, bedeutender und weitreichender sein könnte. Neben der allgemeingültigen materialistischen wissenschaftlichen Weltanschauung – dass alles aus Materie entstanden ist – verbreitet sich gerade eben, eine in der Wissenschaft relativ neue, idealistische Weltanschauung – dass alles aus unserer Wahrnehmung heraus entsteht, dass alles Bewusstsein ist. Beide Modelle sind zwar „wissenschaftlich“ haltbar aber andererseits könnten sie kaum gegensätzlicher sein. Auch aus dem ursprünglichen (angeblichen) wissenschaftlichen Konsens der Urknall-Theorie, entwickeln sich zurzeit zahlreiche neue Theorien, die alles bisherig für real gehaltene grundsätzlich in Frage stellen. Umso tiefer wir in die kleinsten uns bekannten Elementarteilchen eingedrungen sind, auf umso mehr uns unbekannte Teilchen sind wir gestoßen [Cern].

Es macht sogar den Anschein als glauben die meisten Wissenschaftler selbst nicht an das gängige physikalische wissenschaftliche Grundprinzip.  Welches aktuell darauf basiert, dass alles determiniert ist, dass alles auf dem Ursache-Wirkungs-Prinzip basiert. Demnach müssten die meisten Wissenschaftler auch daran glauben, dass wir Menschen keine selbstbestimmten Wesen sind sondern, dass alles was wir sagen und denken eine vorbestimmte Ursache hat.

Ebenso ist es interessant zu beobachten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es außerirdisches Leben gibt, wissenschaftlich betrachtet bei nahezu Einhundert Prozent liegt, aber dass man selbst als Wissenschaftler unter Wissenschaftlern für Wahnsinnig erklärt werden kann, wenn man öffentlich erklärt, dass man an die Existenz von außerirdischem Leben glaubt.

Zweifelsfrei hat uns die Wissenschaft von gewissen Abhängigkeiten und Fesseln befreit. Sie hat uns einen gewissen Fortschritt und gewisse Freiheiten beschert. Aber andererseits hat sie uns auch Erkenntnisse über uns Menschen sowie Technologien beschert, die gleichermaßen uns Menschen und unserem Ökosystem unvorhersehbar gefährden können. Wenn wir nicht abschätzen können wohin uns die Wissenschaft und die Forschung führen, wäre es dann nicht vernünftiger erstmal ausschließlich zu erforschen und Wissen darüber zu erschaffen, wie wir in einen Zustand kommen, in dem möglichst sichergestellt ist, dass niemand die Macht hat, Wissen geheim zu halten oder gar gegen die Menschheit und die Natur einzusetzen? Ist es intelligent eine Atom- bzw. Wasserstoffbombe zu erforschen und zu entwickeln, wenn man nicht wissen kann ob man letztendlich selbst von ihr getroffen wird, oder nicht?   

Bewusstsein, Achtsamkeit, Wissen, Weisheit, Intelligenz, Erfahrung

Bewusst zu sein, wissend, weiße, achtsam, erfahren oder intelligent zu sein ist etwas Grundverschiedenes. Ein einzelner Mensch bzw. eine Gruppe/Masse kann alles zu gleich sein, nichts davon oder alles dazwischen. Die genetische Veranlagung scheint dabei nur eine Nebenrolle zu spielen, dann es gibt unzählige Beispiele für Menschen die eine oder mehrere dieser Eigenschaften, erst relativ spät im Leben ausgeprägt haben.

Das wissend sein wird oft mit intelligent sein verwechselt bzw. gleichgesetzt. Aber nur weil man viel weiß ist man deshalb nicht automatisch intelligent. Wissen an sich bzw. eine Information ist qualitativ, es gibt wesentliche Informationen und völlig nutzlose. Wissend zu sein ist allerding rein quantitativ, es geht dabei um die Menge an Informationen die man so im Gedächtnis abgespeichert hat, dass man jederzeit darauf zugreifen kann. Umso mehr Informationen umso wissender ist man. Wissend sein kann man trainieren indem man sein Gedächtnis wie eine Art Muskel trainiert und angemessen mit Informationen füttert. Entscheidend ist natürlich auch die Art des Wissens, ein Telefonbuch auswendig zu können ist im Vergleich zur Unterscheidung aller Pflanzenarten, völlig unnützes Wissen. Im Vergleich, kann ein Mensch der viel weiß dennoch ein Vollidiot sein und einer der kaum etwas weiß, ein Genie. Übrigens gibt es sehr interessante Verbildlichungs-Techniken um sich trockene Informationen besser merken zu können, wie zB Zahlen und Namen. Allerdings kommen diese bemerkenswerten Techniken in den wenigsten Schulen zum Einsatz.

Die Intelligenz ist qualitativ, es geht dabei um die Güte bzw. die Ausprägung  der Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen, zu begreifen, zu verstehen, zu beschreiben, zu erklären usw. Bei der Intelligenz spielen die Gene, im Vergleich, wahrscheinlich die größte Rolle. Wobei man davon ausgehen kann, dass rein genetisch betrachtet nahezu jeder Mensch dazu fähig wäre das Abitur und ein Masterstudium zu absolvieren. Man könnte es auch so formulieren, dass sich die Intelligenz eines Menschen an den Fragen misst, die er sich selbst und anderen stellt.

Die Erfahrung ist sowohl quantitativ, die Menge an Erfahrungen, als auch qualitativ, die Güte der Erfahrungen. Um eine erfahrener Mensch zu sein benötigt es eine Vielzahl an verschiedenen, sowohl banalen Erfahrungen (zB auf einen Baum zu klettern) als auch wesentlichen Erfahrungen (einen Baum zu pflanzen und zu pflegen). Mit ein und demselben Partner einhundert mal Sex gehabt zu haben macht einen Menschen genauso wenig zu einem erfahrenen Liebhaber wie mit einhundert verschiedenen Partnern nur ein einziges Mal Sex gehabt zu haben. Die Mischung macht´s.

Die Achtsamkeit, die Bewusstheit, das Selbstbewusstsein bzw. das bewusste sein, könnte man ebenso wie das Gedächtnis auch als einen Muskel beschreiben, den man trainieren kann. Wobei der Begriff Selbstbewusstsein in der Umgangssprache (von sich selbst überzeugt zu sein) eine völlig andere Bedeutung hat, als in der Wissenschaft (sich selbst wahrnehmen zu können, sich selbst bewusst zu sein). Achtsam sein zu können ist eine rein quantitative Eigenschaft. Man ist dann umso achtsamer umso dauerhafter man mit der Aufmerksamkeit im Hier&Jetzt sein kann. Umso konstanter man seine Wahrnehmung völlig bewusst und kontrolliert, entweder auf die Wahrnehmung selbst, oder auf das beobachtende Über-Ich fokussiert.

Die Weisheit ist eine qualitative Eigenschaft. Eine Kombination aus nützlichem Wissen, Intelligenz, Bewusstheit und einer vielseitigen Lebenserfahrung. Man könnte Weisheit als ein erstrebenswertes Ziel betrachten, aber wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, dass einiges darauf hindeutet, dass Weisheit rapide zunehmend vom Aussterben bedroht ist.

Das Bewusstsein könnte man als eine qualitative Fähigkeit bezeichnen. Jeder Mensch hat Bewusstsein, die Fähigkeit zu existieren und die Realität wahrzunehmen. Man könnte Bewusstsein als eine Kombination aus allem vorher aufgelistetem bezeichnen. Sowie Intuitions-Fähigkeit, Vorstellungs-Vermögen, Empathie-Fähigkeit sowie diversen anderen Fähigkeiten (Traum-Erinnerung, Luzides- bzw. Klar-Träumen, Astral-Reise, Aura-Sichtigkeit, Hell-Sichtigkeit, Telepathie usw.)

Das Wesentliche, der Sinn und Zweck unseres Daseins

Was ist das Wesentliche im Leben? Was hat die höchste Priorität? Warum sind wir hier? Was ist der Sinn des Lebens? Welche Erfahrungen sind die Wichtigsten? Was ist das wichtigste Wissen? Der richtige Glaube? Was ist die Moral und das Gewissen? Was ist die Würde? Was sind Werte, Normen, Rechte? Was ist Gerechtigkeit? Was ist richtig und falsch, gut und schlecht?

Alles existiert um sich selbst wahrzunehmen und zu erfahren. Jedes Lebewesen hat den Sinn und Zweck zu leben und durch Fortpflanzung zu über-leben. Die wesentlichsten Strategien das Überleben auf dem Planet Erde sicher zu stellen, sind dabei: maximale Artenvielfalt und Menge der Nachkommen sowie die maximale Überlegenheit durch die Anpassung und Entwicklung gewisser Eigenschaften und Fähigkeiten wie Instinkte, Reflexe, Fliegen, Schwimmen, Klettern, Stärke, Schnelligkeit, Intelligenz usw. Die gängigsten konkreten Taktiken des Lebens sind: Triebe, Achtsamkeit, Furcht, Selbstschutz, Flucht, Verteidigung, Angriff, Kampf, Nachahmung, Kooperation usw. Der Mensch ist diesbezüglich die mit Abstand vielseitigste und komplexeste Lebensform die wir kennen.

Wie alle uns bekannten Lebewesen sind auch wir Menschen Trieb gesteuerte Wesen. Unsere An-Triebe sind vergleichbar mit Computer-Programmen die nach einem bestimmten Code funktionieren. Neben dem Über-Lebens-Trieb werden wir Menschen von einigen weiteren derartigen Programmen angetrieben. Wir streben zB danach uns gut fühlen bzw. glücklich sein zu wollen. Sowie alles ausprobieren und verstehen zu wollen. Wobei wir die einzige uns bekannte Spezies sind, die sich dessen bewusst ist und sich die Frage stellen kann, warum das Leben überhaupt existiert und welche Rolle wir, als Menschheit bzw. als Individuen, darin haben.

Man könnte den Sinn und Zweck unserer Existenz wie folgt zusammenfassen. Wir sind hier: um Erfahrungen zu machen und zu sammeln, zu wachsen, uns zu entwickeln, unsere Potenziale zu entfalten und unser Bewusstsein zu erweitern sowie um den freien Willen zu üben. Menschen streben nach Glück, danach möglichst glücklich zu werden, zu sein und zu bleiben. Nichts macht mehr Sinn, denn nichts fühlt sich besser an als Zufriedenheit und Glückseeligkeit. Der richtige Glaube ist der, der so wirkt, dass wir sowohl als Menschheit und als auch als Individuum den Sinn unserer Existenz suchen, finden und erfahren können.

Wir Menschen sind Sinn und Wahrheit suchende Wesen. Eine von vielen Wahrheiten ist es also, dass es ein Sinn des Lebens ist, den Sinn des Lebens allgemein und des eigenen Lebens zu suchen und zu finden. Wenn das Leben einen konkreten, für uns nachvollziehbaren Sinn hat, wir ihn aber nicht suchen und nicht finden, besteht die Möglichkeit, dass unser Leben sinnlos ist. Kein Mensch, der bei Sinnen ist, will sein Leben freiwillig sinnlos verschwenden oder gar unfreiwillig zum Zwecke anderer Menschen benutzt werden. Neben dem Überleben, sollte es daher unsere höchste Priorität sein Sinn und Wahrheit zu suchen und zu finden. Demnach wären alle Informationen wichtig, die uns dabei helfen und alle anderen wären eine Ablenkung vom Wesentlichen.

Was wir dafür tun bzw. unterlassen müssen – um zu überleben und um unser Leben möglichst in vollen Zügen genießen zu können – ist banal, schnell erklärt, einfach zu verstehen und alles andere als ein Geheimnis!

(Quelle unbekannt, Netzfund, bitte um Hinweise zur Quelle)

Seva bedeutet – selbstloses, uneigennütziges, einander Dienen.

Um als Spezies auf der Erde überleben zu können, müssen wir möglichst im Einklang mit unserer Umwelt leben. Um als Individuum überleben zu können, müssen wir uns an unsere unmittelbare Umwelt: an die Witterung, die Pflanzen- und Tierwelt, die Sippe bzw. die Gesellschaft, das System usw. anpassen. Um möglichst glücklich sein zu können, ist es einerseits wesentlich, die Möglichkeit zu haben uns selbst und unseren Sinn zu finden und andererseits brauchen wir zusätzlich die Möglichkeit wir selbst sein zu können, unser Leben selbstbestimmt leben zu können, frei zu sein in unserem Denken und Handeln. Für ein Wesen mit einem freien Willen, ist die wohl schlimmste Erfahrung ein unnötiger und andauernder Zustand der Zwanghaftigkeit und der Ohnmacht.

Was Richtig und Falsch ist, sowie Gerechtigkeit und Moral lassen sich in diesem Zusammenhang auch sehr leicht erklären. Jede Lebensform hat das Recht zu existieren, sonst gäbe es sie nicht. Im Grunde genommen hat jeder Mensch nur ein Recht – sich und seinen freien Willen zu erfahren indem man so leben kann wie man es will. Man könnte dieses Recht auch als die Würde des Menschen definieren. Weil jeder Mensch dieses Recht hat, hat dadurch aber auch kein Mensch das Recht dazu, etwas zu tun, was einem anderen Menschen dieses Recht einschränkt oder verwehrt. Es ist ganz einfach: man kann alles machen was man will, solange man damit andere Menschen nicht daran hindert, ebenfalls das tun zu können was sie wollen. Nur dann wäre die Würde aller Menschen unangetastet. Davon könnten wir heute kaum weiter entfernt sein.

Wenn die wichtigsten Informationen und wesentlichsten Erkenntnisse bereits vorhanden sind, die Menschheit aber dennoch nicht kollektiv glückseelig ist oder gar die Gefahr besteht, dass sie sich selbst auslöscht, dann wird automatisch die Antwort auf die Frage, warum dies so ist, zur wesentlichsten Information überhaupt.

Im nächsten Kapitel, der ganzheitlichen Ursachen-Problem-Analyse, werden wir uns auf die Beantwortung dieser Frage konzentrieren.