Corona als Chance verstehen und zu ergreifen

Dies ist eine herzliche Einladung dazu, die virale Hysterie in der wir uns gerade befinden, gemeinsam in eine virale Heilung unserer kranken Gesellschaft und Umwelt zu verwandeln.

Das positive ist, dass uns Corona die Möglichkeit bietet, uns darauf zurück zu besinnen, was im Leben wirklich zählt: Gesundheit, Freiheit, Zusammenhalt und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Wir könnten diese Zeit nutzen um uns verständnisvoll dabei zu unterstützen, zu der kollektiven Einsicht zu gelangen, warum die Welt so ist wie sie ist. Dass die wahre Ursache nahezu aller Probleme weltweit, ob individuell, gesellschaftlich oder ökologisch, im Kern nur darin besteht, dass wir uns in einem sinnlosen globalen Machtkampf befinden. Dass wir wir dazu genötigt werden, bei einem Monopoly-Spiel mit zu spielen, welches sich bereits in der finalen Phase befindet. Dass wir uns in einer Situation befindet, in die sich die absolute Mehrheit aller Menschen niemals freiwillig begeben würde.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir endlich realisieren werden: dass es so etwas wie Schuld nicht gibt, weil wir alle nur mehr oder weniger traumatisierte und indoktrinierte Produkte unserer Umwelt sind; dass wir nur gemeinsam stark sind; dass wir eine planetare Gemeinschaft, eine Menschheitsfamilie sind; dass wir die globalen Machtstrukturen nur durch globale Kooperation auflösen können; dass wir alle gemeinsam die Verantwortung dafür tragen, dass das Böse triumphieren kann, indem wir es zulassen?

Durch die Telekommunikation haben wir erstmalig die Gelegenheit, uns über alle unfreiwilligen Hierarchien hinweg, gegenseitig, unmittelbar zu informieren und effektiv zu organisieren, um unser gesamtes aktivistisches Potenzial global zu bündeln.

Für einen möglichst gewaltfreien und nachhaltigen Wandel brauchen wir einen kollektiven Bewusstseinswandel, vor allem bei all unseren Freunden, deren Beruf und Pflicht darin besteht die Staatsgewalt aufrecht zu erhalten, Befehle zu geben bzw. zu empfangen. Was wir brauchen ist eine möglichst medienwirksame globale System-Debatte über die Zusammenhänge der folgenden Themen: Kapitalismus, Wachstumswahn, Eigentumsrechte an limitierten Ressourcen, Finanzdiktatur, Geldschöpfung, tiefer Staat, Scheindemokratie, Medienmonopole, Gedankenkontrolle, illegale Kriege, unnötige Hungertote, sinnlose Umweltzerstörung usw.


Für eine unweigerliche Einleitung dieser Debatte, könnten wir z.B. unsere übergebliebenen Hamster-Vorräte dazu einsetzen, uns die Freiheit zu nehmen vor sämtlichen öffentlichen Ämtern, Stellungnahmen zu den Zusammenhängen der oben genannten Themen einzufordern, und zwar solange, bis es für alle Beteiligten zu peinlich wird um noch länger zu schweigen und sich am Ende alle trauen die Wahrheit laut auszusprechen!

Für einen erfolgreichen Wandel ist es zudem erforderlich all jenen, die den Mut haben sich für unsere Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen, unseren größten Respekt zu demonstrieren. Sobald wir unseren Superhelden wie z.B. Edward Snowden und Julian Assange den nötigen Schutz und die verdiente Anerkennung zukommen lassen würden, gäbe es auch für andere Helden keinen Grund mehr den Kopf einzuziehen.

Wie wäre es mit der Einführung echter Demokratie? In der wir gemeinsame Werte, Ziele und Wege zu wählen, anstatt unseren freien Willen, durch die Wahl von Farben, Namen und leeren Versprechungen, in einer Urne zu begraben. Die Umsetzung unserer gemeinsamen Visionen könnten wir fähigen und ehrenhaften Menschen anvertrauen, die sich schon als solche bewiesen haben. Und um der Korruption von Beginn an entgegen zu wirken könnten die Verantwortlichen aus einem Pool an Freiwilligen per Zufall ausgelost werden, wobei jeder, jeden dieser Freiwilligen, jederzeit ersetzen kann.

Wir könnten alle Banken und somit die Geldschöpfung verstaatlichen und unsere Zinsknechtschaft beenden. Wir könnten ein globales bedingungsloses Grundeinkommen für unsere Existenzbedürfnisse einführen. Wir könnten die kollektive Enteignung Schritt für Schritt rückgängig machen, indem wir uns daran erinnern, dass wir die Erde nur von unseren Kindern geliehen haben und ihre Früchte uns allen gehören. Wir Lasst uns alle limitierten Ressourcen zum Allgemeingut erheben. Wir könnten sogar soweit gehen, unsere Würde und unser gegenseitiges Vertrauen zurück zu gewinnen, indem wir anstatt der geplanten Einschränkung unserer Freiheit, durch die Abschaffung des Bargeldes, gleich das gesamte Geldsystem und den Tauschhandel durch die alt bewerte Kultur des Schenkens ersetzen. Denn nicht ohne Grund wurde damals nur unter Feinden getauscht.

Lasst uns die Ursache unserer Probleme beseitigen anstatt nur die Symptome zu behandeln, indem wir beginnen ganzheitlich zu denken und zu handeln.
Weitere Informationen findest du auf:
www.freidenken.org

Corona beschert uns ungewöhnliche Zeiten! Was wohl Bertrand Russell heute dazu sagen würde?


„In gewöhnlichen Zeiten lebt die große Mehrheit der Männer und Frauen, ohne jemals weder ihre eigenen Existenzbedingungen noch die der Gesellschaft im Zusammenhang zu bedenken oder zu kritisieren. Sie finden sich an einem bestimmten Platz in der Gesellschaft geboren und akzeptieren, was der Tag bringt. Sozusagen instinktiv suchen sie die Befriedigung ihrer augenblicklichen Bedürfnisse. Sie denken nicht viel darüber nach und berücksichtigen nicht, dass durch eine hinreichende Anstrengung sämtliche Bedingungen ihres Lebens verändert werden könnten.

Einige setzen ihren Verstand und Willen ein, um sich unter den glücklicheren Mitgliedern der Gesellschaft zu platzieren, aber nur sehr wenige bemühen sich ernsthaft, allen die Vorteile zu verschaffen, die sie selbst erlangen möchten. Die Ausnahme sind jene, die sich weigern, das Elend und das Leid, das Menschen angetan wird, geduldig zu ertragen und den Zusammenhang der allgemeinen Not mit ihrem eigenen Leben zu leugnen. Diese wenigen treiben Sorge und Mitgefühl dazu, zunächst in Gedanken und dann in der Aktion nach einem Ausweg zu suchen, einem neuen Gesellschaftssystem, das gerechter, ermutigender und minder drückend wäre als das gegenwärtige.

In der Vergangenheit gelang es diesen einzelnen regelmäßig nicht, die wirklichen Opfer des Unrechts zu interessieren, dass sie abschaffen wollen; die weniger glücklichen Gruppen der Bevölkerung waren unwissend; das Übermaß an mühseliger Arbeit und Stumpfsinn hatten sie apathisch gemacht. Sie fürchteten die Bestrafung durch die Inhaber der Gewalt. Ihre Erniedrigung hatte ihnen ihre Selbstachtung genommen und sie moralisch unzuverlässig gemacht. Innerhalb dieser Klassen eine Verbesserung der allgemeinen Verhältnisse zu versuchen, musste aussichtslos erscheinen. Tatsächlich war dieser Versuch in der Vergangenheit immer allgemein auch aussichtslos. Aber in der neueren Zeit sind durch die wachsende Bildung und die Steigerung des Lebensstandards der Lohnabhängigen neue, für die Forderung nach radikalen Reformen günstigere Bedingungen gegeben als je zuvor.

Bertrand Russell 1872-1970 – Wege zur Freiheit. (Sozialismus, Anarchismus, Syndikalismus) – 1918 – edition suhrkamp SV – Einleitung S.11